Kremlinerklärung zu S-400-Systemen in der Türkei: Transfer an Drittland im Gespräch

Kreml-Sprecher Dmitri Peskow erklärte, dass Kontakte bezüglich der Übertragung der S-400-Systeme aus der Türkei an ein mit Russland befreundetes Land im Gange seien.

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Aus Moskau gibt es eine neue Stellungnahme zur Zukunft der von der Türkei aus Russland erworbenen S-400-Luftabwehrsysteme. Kreml-Sprecher Dmitri Peskow gab an, dass die Möglichkeit einer Übertragung der Systeme an ein Land, das als freundschaftlich gegenüber Russland gilt, auf der Tagesordnung stehe.

Peskow äußerte sich zu dem Thema wie folgt: „Die Möglichkeit, die S-400-Systeme in der Türkei an ein mit Russland befreundetes Land zu übertragen, steht auf unserer Agenda. Entsprechende Arbeiten werden durchgeführt und die notwendigen Kontakte werden gepflegt.“

Auf die Frage, ob ein Antrag der türkischen Seite bezüglich des Transports der S-400 vorliege, antwortete der Kreml-Sprecher: „Ein solches Thema steht auf der Tagesordnung. Die entsprechenden Arbeiten laufen und die notwendigen Kontakte werden geknüpft.“

Der russische Außenminister Sergei Lawrow hatte bereits zuvor erklärt, dass eine Übergabe der S-400-Systeme aus der Türkei an ein befreundetes Drittland zwar möglich sei, ihnen jedoch bisher kein entsprechender Antrag vorliege.

Lawrow verwies auf den rechtlichen Rahmen des Waffenhandels zwischen den beiden Ländern und betonte: „Die Türkei kann dieses Raketensystem ohne die Zustimmung Russlands nicht an ein Drittland übertragen.“