Kritische Einschätzung zur NATO: 'Hat den Prozess der Auflösung begonnen'

Die scharfe Kritik von US-Präsident Donald Trump an den Verbündeten hat zu einem ernsthaften Bruch innerhalb der NATO geführt. Europäische Staats- und Regierungschefs tauschen sich intensiv über die Zukunft des Bündnisses und einen möglichen Austritt der USA aus.

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Die harte Haltung, die US-Präsident Donald Trump in jüngster Zeit gegenüber seinen NATO-Partnern an den Tag legt, hat in ganz Europa die Alarmglocken schrillen lassen. Nach dieser Spannung in den transatlantischen Beziehungen wird in westlichen diplomatischen Kreisen die Funktionalität der NATO und die Nachhaltigkeit des Bündnisses tiefgreifend in Frage gestellt.

Die kritische Sprache, die Trump insbesondere gegenüber wichtigen europäischen Ländern wie Großbritannien, Frankreich und Spanien verwendet, hat zu einer der größten Erschütterungen in der Geschichte der Bündnisstruktur geführt. Viele europäische Diplomaten und Beamte äußern, dass die Möglichkeit eines US-Austritts aus dem Bündnis nun zu einer realistischen Bedrohung geworden ist.

Den Einschätzungen zufolge prüfen offizielle Institutionen in Europa die Schritte, die im Falle eines möglichen US-Austritts unternommen werden müssten. In Gesprächen hinter verschlossenen Türen rücken Szenarien in den Vordergrund, die den Entwurf einer neuen Sicherheitsarchitektur erforderlich machen.

Ein EU-Vertreter fasste das Ausmaß der aktuellen Krise mit den Worten „Die NATO hat bereits den Prozess der Auflösung begonnen“ zusammen. Ähnlich äußerte sich ein anderer hochrangiger europäischer Diplomat, der mit der Aussage „Sie können nicht einmal mehr ein Treffen abhalten“ die Ansicht vertrat, dass die NATO ihre faktische Funktionsfähigkeit verloren habe.

Den vorliegenden Informationen zufolge wird nach Gesprächen mit 24 hochrangigen europäischen Beamten und Diplomaten deutlich, dass das Schicksal der NATO so ungewiss ist wie nie zuvor und dass das nach dem Zweiten Weltkrieg geschaffene Sicherheitsgleichgewicht einer umfassenden Revision unterzogen werden könnte.