Kritische Warnung von Experten zur Insel Santorin: Neben Erdbeben und Tsunamis besteht auch dieses Risiko...
Experten warnen, dass das Erdrutschrisiko auf Santorin nicht nur durch Erdbeben, sondern auch durch heftige Regenfälle zunehmen kann. Insbesondere die Tatsache, dass schwache Gesteinsschichten mit der Zeit die darüber liegenden harten Gesteinsschichten nicht mehr tragen können, kann zu Einstürzen und Erdrutschen führen. Die Experten, die betonen, dass die Behörden dringend Maßnahmen ergreifen müssen, erklärten, dass die Risikoanalysen fortgesetzt werden.
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Neben der intensiven seismischen Aktivität, die in letzter Zeit auf der griechischen Insel Santorin in der Ägäis beobachtet wurde, weisen Experten darauf hin, dass die Gefahr von Erdrutschen nicht nur auf Erdbeben beschränkt ist, sondern dass auch heftige Regenfälle dieses Risiko erhöhen können.
Das Interdisziplinäre Komitee für Risiko- und Krisenmanagement der Universität Athen (EKPA) betonte in einer Erklärung, dass Erdrutsche nicht nur durch Erschütterungen, sondern auch durch starke Niederschläge ausgelöst werden können.
In der Erklärung wurde darauf hingewiesen, dass insbesondere in Gebieten mit unterschiedlichem Erosionsgrad die schwachen Gesteinsschichten im Laufe der Zeit die darüber liegenden harten Gesteinsschichten nicht mehr tragen können, was zu Einstürzen und Erdrutschen führen kann.
In dem Aufruf an die Behörden, die notwendigen Maßnahmen so schnell wie möglich umzusetzen, wurde festgehalten, dass die Experten der EKPA die Erdrutschgefahr auf Santorin und den umliegenden Inseln weiterhin detailliert untersuchen und im weiteren Verlauf zusätzliche Empfehlungen für Schutzmaßnahmen vorlegen werden.