Kritisches Syrien-Treffen in Jordanien
In der jordanischen Stadt Akaba fand nach einem Treffen der Außenminister, an dem auch Außenminister Hakan Fidan teilnahm, eine Pressekonferenz statt, um die Entwicklungen in Syrien zu erörtern.
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Minister Fidan hielt eine Rede bei dem Treffen zum Thema Syrien, das in der jordanischen Stadt Akaba stattfand.
Fidan dankte Jordanien für die Gastgeberschaft und erklärte, dass die Region erneut historische Tage durchlebe.
Fidan erinnerte daran, dass das Treffen einberufen wurde, um über Syrien zu sprechen, und betonte, dass das syrische Volk ein Leben in Sicherheit, Freiheit und Wohlstand verdiene.
Fidan unterstrich, dass die Stabilität Syriens sowohl für die Region als auch für die ganze Welt von entscheidender Bedeutung sei, und sagte: "Wir alle brauchen einen geordneten, inklusiven und von Syrern geleiteten Übergangsprozess."
Minister Fidan ging auf die Bedeutung des Schutzes staatlicher Institutionen in dieser Zeit ein und wies darauf hin, dass bei Bedarf auch Reformen durchgeführt werden müssten.
"MINDERHEITEN MÜSSEN RESPEKTIERT WERDEN"
Fidan betonte, dass die Integrität Syriens gewahrt bleiben müsse. Er unterstrich, dass die reiche soziale Struktur Syriens geschützt, alle Minderheiten respektiert und der Prozess mit "Einheit, gegenseitigem Konsens, Aufmerksamkeit und Sorgfalt" geführt werden müsse.
Dies seien die Werte, die in dieser Zeit gezeigt werden müssten, so Fidan.
Fidan wies auf die Bedeutung der fortgesetzten politischen Unterstützung und humanitären Hilfe der internationalen Gemeinschaft für Syrien hin und sagte: "Wir dürfen nicht zulassen, dass der Terrorismus in irgendeiner Weise von dieser Übergangsphase profitiert."
Fidan wies darauf hin, dass die Bemühungen koordiniert und aus Fehlern der Vergangenheit gelernt werden müsse, und merkte an, dass jeder falsche Schritt zu irregulärer Migration führen könne.
Fidan erklärte, dass die Angriffe Israels auf Syrien sofort aufhören müssten, und sagte: "Die kommenden Tage mögen nicht einfach sein, aber als Türkei werden wir weiterhin Seite an Seite mit dem syrischen Volk gehen."
"DIE TÜRKEI IST EIN LAND, DAS DIE RECHTE DER SYRISCHEN KURDEN RESPEKTIERT"
Nach seiner Rede beantwortete Fidan die Fragen eines Pressevertreters.
Fidan betonte, dass die Türkei jenseits ihrer Grenzen mit terroristischen Bedrohungen konfrontiert sei: "Wir sind von irakischem und syrischem Boden aus bedroht. In den letzten 10 Jahren hat die PKK versucht, das Chaos in Syrien auszunutzen. Sie versuchen, sich innerhalb der SDG-Organisation neu zu strukturieren. Wir vertreiben sie von dort und bekämpfen den PKK-Terrorismus weiterhin, wo immer sie auch sein mögen."
Fidan teilte mit, dass sie diese Themen bei dem Treffen mit regionalen und internationalen Partnern besprochen hätten, und verwendete die Formulierung: "Die Türkei ist ein Land, das die Rechte der syrischen Kurden respektiert."
Fidan erklärte, dass sie die Kurden in Syrien von der Terrororganisation PKK unterscheiden wollten, und betonte, dass sie die legitimen Vertreter der syrischen Kurden dabei unterstützten, die Rechte der syrischen Kurden in Damaskus zu verteidigen.