Kuba und Venezuela verurteilen Angriffe der USA und Großbritanniens auf den Jemen
Die Regierungen von Kuba und Venezuela haben die Luftangriffe der US-amerikanischen und britischen Kampfflugzeuge auf den Jemen verurteilt.
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Der kubanische Außenminister Bruno Rodriguez erklärte in einer Stellungnahme auf seinem Social-Media-Konto X: "Wir verurteilen die militärischen Angriffe der USA und ihrer NATO-Verbündeten im Jemen, die das Völkerrecht verletzen. Solche Handlungen ermutigen zum Völkermord in Gaza. Wir bekräftigen unsere Forderung nach einem Waffenstillstand in den palästinensischen Gebieten."
In einer auf der Website des venezolanischen Außenministeriums veröffentlichten Erklärung hieß es: "Als Venezuela verurteilen wir die Angriffe der USA, Großbritanniens und ihrer Verbündeten auf den Jemen. Wir lehnen die rechtswidrigen Bombardierungen, die das Völkerrecht verletzen und in der Region nur zu weiterer Instabilität führen, entschieden ab."
WAS PASSIERT IM ROTEN MEER?
Nachdem die Huthi im Jemen in jüngster Zeit als Reaktion auf die Angriffe Israels auf Gaza gegen Handelsschiffe vorgegangen waren, hatten zahlreiche Reedereien beschlossen, ihre Fahrten im Roten Meer einzustellen.
Das Pentagon teilte am 6. Dezember 2023 mit, dass Gespräche zur Bildung einer internationalen "Maritime Task Force" gegen die Angriffe der Huthi-Kräfte im Jemen auf Handelsschiffe im Roten Meer geführt würden, und kündigte am 18. Dezember 2023 die Gründung einer multinationalen Mission namens "Operation Prosperity Guardian" an.
Die Angriffe der Huthi gefährden die Durchfahrt durch den Suezkanal, der das Mittelmeer mit dem Roten Meer verbindet und die kürzeste Route zwischen Europa und Asien darstellt, über die etwa 12 Prozent des Welthandels abgewickelt werden. Die Angriffe auf Handelsschiffe im Roten Meer und die daraufhin von den Unternehmen getroffenen Entscheidungen haben die Sorgen vor einer neuen "Lieferkettenkrise" in der Weltwirtschaft verstärkt.