Last-Minute-Änderung beim USA-Iran-Abkommen: Trump fügt neue Bedingungen hinzu
Es wird behauptet, dass US-Präsident Donald Trump in letzter Minute Änderungen an dem Entwurf des Abkommens gefordert hat, auf den sich die US-amerikanischen und iranischen Delegationen bereits geeinigt hatten. Trumps Forderungen nach einer Verschärfung der Nuklearinspektionen, einer Überarbeitung der Klauseln zur Straße von Hormus und einer Verschärfung einiger Bedingungen sollen den Verhandlungsprozess erneut in Bewegung gebracht haben.
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Es wird behauptet, dass US-Präsident Donald Trump strengere Regelungen im Abkommensentwurf mit dem Iran fordert.
Laut US-Beamten, die gegenüber der Nachrichtenplattform Axios sprachen, übermittelte Trump bei einem Treffen im Situation Room des Weißen Hauses am vergangenen Freitag neue Forderungen zu dem Abkommenstext, auf den sich die US-amerikanischen und iranischen Delegationen bereits geeinigt hatten. Es wurde berichtet, dass Trump, der auf einen Abschluss des Abkommens drängt, insbesondere eine Stärkung der Klauseln zum iranischen Atomprogramm verlangt.
FORDERUNG NACH STRENGERER KONTROLLE DES ATOMPROGRAMMS
Wie die Beamten mitteilten, besteht Trump auf klareren und detaillierteren Bestimmungen zur Überwachung der Urananreicherung und brachte insbesondere die Forderung nach eindeutigen Regelungen zum Umfang und zur Dauer dieser Kontrollen ein.
KLAUSELN ZUR STRASSE VON HORMUS EBENFALLS AUF DER AGENDA
Darüber hinaus wird darauf hingewiesen, dass Trumps Forderung nach einer Überarbeitung der Formulierungen zur Straße von Hormus im Abkommen einen neuen Verhandlungsprozess eingeleitet hat. Die amerikanische Seite erwartet, dass der Iran innerhalb von etwa drei Tagen auf die Änderungswünsche reagiert.
BEHAUPTUNG ÜBER NEUEN ENTWURFSVORSCHLAG AN DEN IRAN
Laut einem Bericht der New York Times (NYT) hat die Trump-Regierung dem Iran einen aktualisierten Entwurf mit härteren Bedingungen vorgelegt, um das Abkommen zum Abschluss zu bringen. Ungenannte Regierungsquellen gaben an, dass dieser neue Vorschlag zur erneuten Prüfung nach Teheran übermittelt wurde.
VORBEHALTE BEI EINGEFRORENEN VERMÖGENSWERTEN
Andererseits wird behauptet, dass US-Präsident Trump den Klauseln, die eine Freigabe der eingefrorenen iranischen Vermögenswerte vorsehen, skeptisch gegenübersteht und den Prozess auch über die vermittelnden Länder genau beobachtet. Den gleichen Quellen zufolge äußerte Trump zudem seine Unzufriedenheit über die Geschwindigkeit, mit der der Iran auf den Verhandlungsprozess reagiert.
Es bleibt abzuwarten, wie der Iran auf die aktualisierten Forderungen reagieren wird und wie sich diese neuen Bedingungen auf den Verhandlungstisch auswirken werden.