Laut israelischen Medien: „Türkei hat die Botschaft verstanden“ – Ankaras Syrien-Pläne angeblich auf Eis gelegt
Ein hochrangiger israelischer Beamter erklärte gegenüber Ynet, dass Ankara nach dem Angriff auf den Luftwaffenstützpunkt Abu al-Duhur seine Pläne zur Ausweitung der militärischen Präsenz in Syrien gestoppt habe.
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In einem Bericht israelischer Medien wird behauptet, dass Ankara nach dem israelischen Angriff auf den syrischen Luftwaffenstützpunkt Abu al-Duhur seine Pläne zur Ausweitung der militärischen Präsenz in Syrien auf Eis gelegt habe.
Ein hochrangiger israelischer Beamter, der gegenüber Ynet sprach, bezeichnete den Angriff als die „härteste Haltung“, um Ankaras Versuche zur Etablierung einer Präsenz in der Region zu verhindern. Der Beamte erklärte: „Die Türkei hat die Botschaft verstanden und diesen Schritt gestoppt, aber es ist unklar, wie lange dies anhalten wird.“
Dem Bericht zufolge ging die israelische Seite davon aus, dass die Türkei plante, bestimmte Systeme in der Region Abu al-Duhur zu stationieren. Derselbe Beamte machte keine Angaben zur Art dieser Elemente, behauptete jedoch, es handele sich um „reale und bedeutende Elemente, die dort nicht sein sollten“.
Nach Ansicht des israelischen Beamten besteht die Hauptsorge Tel Avivs darin, dass eine türkische Präsenz, die die Bewegungsfreiheit der israelischen Luftwaffe im syrischen Luftraum einschränken könnte, einen Präzedenzfall schaffen würde. Während der Beamte argumentierte, dass die Türkei langfristig zu einer Bedrohung werden könnte, sagte er: „Ich glaube nicht, dass morgen früh ein Krieg mit der Türkei ausbrechen wird.“
BEHAUPTUNG ÜBER GEHEIME KONTAKTE MIT DAMASKUS
Im selben Bericht wurde erwähnt, dass Israel einerseits die Kontakte zu Damaskus über diplomatische Kanäle aufrechterhalte, andererseits aber nicht davor zurückschrecke, bei Bedarf militärische Gewalt anzuwenden. Der Beamte bezeichnete diesen Ansatz in Anlehnung an US-Präsident Donald Trump als „Quantendiplomatie“.
Der Beamte, der sagte, Israel versuche, einen bedeutenden militärischen Aufmarsch im Süden Syriens zu verhindern, betonte, dass die Aufrechterhaltung der Zusammenarbeit mit den Drusen in der Region Suwaida und die Sicherung internationaler Legitimität für Israels Handlungen für Tel Aviv von Bedeutung seien.
Der Beamte behauptete zudem, dass der syrische Präsident Ahmed Schara international an Bedeutung gewinne und Europa aufgrund der Erwartung einer Rückkehr syrischer Flüchtlinge zum Prozess der Legitimierung Scharas beitrage.
In seiner Bewertung der Beziehungen zwischen der Türkei und Schara behauptete der israelische Beamte, dass die Beziehung trotz der öffentlichen Unterstützung aufgrund „widersprüchlicher regionaler Ambitionen“ nicht auf tiefem Vertrauen basiere.