Lehrer an muslimischen Schulen erhalten keine Bezahlung
Die Zahlungen an rund 21.000 Lehrer, die an muslimischen Schulen im indischen Bundesstaat Uttar Pradesh arbeiten, wurden eingestellt.
AA
Samiullah Khan, ein Lehrer, der ein Forum zur Unterstützung muslimischer Schulen gegründet hat, erklärte, dass die indische Regierung in den 1990er Jahren ein Programm zur Modernisierung der Madrasa-Bildung im Land gestartet habe, die für dieses Programm vorgesehenen Mittel jedoch in den letzten Jahren gekürzt worden seien.
Khan wies darauf hin, dass Lehrer an Minderheitenschulen in Indien zwischen 72 und 144 Dollar erhielten, und sagte, dass die Zentralregierung die entsprechenden Mittel ab 2018 gekürzt habe.
"ES BETRIFFT AUCH DIE SCHÜLER"
Khan erklärte, dass die Landesregierung aus diesem Grund seit Dezember 2023 keine Zahlungen mehr an die Lehrer leisten könne.
Iftikhar Ahmed Javed, Vorsitzender des Madrasa-Bildungsausschusses von Uttar Pradesh, sagte: "Diese Entscheidung betrifft nicht nur die Lehrer, sondern auch die Schüler."
Javed betonte, dass sie dank ihrer Bemühungen Hunderten von Menschen den Zugang zu Bildung ermöglicht hätten, und fügte hinzu, dass er mit den Behörden in Kontakt stehe, um das Problem zu lösen.
Es wird behauptet, dass durch den Stopp der Zahlungen etwa 21.000 Lehrer arbeitslos werden könnten.