Litauen beginnt ab dem 11. März mit der Beschlagnahmung von Fahrzeugen mit russischen Kennzeichen

In Litauen wurde die Nutzung von Fahrzeugen mit russischen Kennzeichen verboten, mit Ausnahme von diplomatischen Fahrzeugen sowie Fahrzeugen, die durch Litauen in die russische Exklave Kaliningrad oder aus dieser heraus fahren.

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In einer Erklärung des litauischen Zolls wurde mitgeteilt, dass ab dem 11. März Personen, die Fahrzeuge mit russischen Kennzeichen nutzen, als Gesetzesverstößer gelten und gemäß dem Gesetz über Ordnungswidrigkeiten zur Verantwortung gezogen werden.

In der Erklärung wurde festgehalten, dass sich in Litauen etwa 50 Fahrzeuge mit russischen Kennzeichen befinden und deren Besitzer mit Geldstrafen von bis zu 6.561 Dollar rechnen müssen; zudem würden diese Fahrzeuge beschlagnahmt, falls sie das Land nicht verlassen.

DIPLOMATISCHE FAHRZEUGE VON DEM VERBOT AUSGENOMMEN

Es wurde erklärt, dass russische Staatsbürger, die durch Litauen in die russische Region Kaliningrad reisen oder von dort kommen, von dem Verbot ausgenommen sind, sofern sie über die entsprechenden Dokumente verfügen und die Transitreise durch Litauen nicht länger als 24 Stunden dauert.

Zudem wurde darauf hingewiesen, dass diplomatische Fahrzeuge ebenfalls von dem Verbot ausgenommen sind.

Litauen hatte auf Empfehlung der Europäischen Kommission im September 2023 die Einreise von Fahrzeugen mit russischen Kennzeichen in das Land untersagt.