Macron und Selenskyj beraten über Luftverteidigung

In einem rund zweistündigen Telefonat erörterten die beiden Staatschefs den Bedarf der Ukraine an Luftverteidigung sowie die Lieferung und Produktion von Raketen.

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Der französische Präsident Emmanuel Macron und der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj haben ein Telefonat geführt, in dem sie die Stärkung der ukrainischen Luftverteidigungskapazitäten sowie Themen der militärischen Unterstützung erörterten.

Das Gespräch, das nach einem russischen Angriff auf ein Einkaufszentrum in Krywyj Rih stattfand, dauerte Berichten zufolge etwa zwei Stunden. In Erklärungen über ihre Social-Media-Kanäle teilten beide Staatschefs mit, dass Schritte zum Schutz des ukrainischen Luftraums bewertet wurden.

Macron argumentierte, dass Russland durch die gezielten Angriffe auf Zivilisten die Spannungen weiter verschärfe. Er erklärte, dass Frankreich der Ukraine Abfangraketen liefern und die Unterstützung bei der Luftverteidigung ausbauen werde. Macron betonte, dass die Zusammenarbeit im Rahmen der am 13. Juli in Paris ins Leben gerufenen Koalition für antiballistische Raketen sowie der am 17. November 2025 unterzeichneten Absichtserklärung fortgesetzt werde.

Darüber hinaus unterstrich Macron vor dem für Montag geplanten Treffen der „Koalition der Freiwilligen“, dass der Frieden gesichert und der Druck auf Russland erhöht werden müsse.

Selenskyj dankte Macron für die Haltung Frankreichs, die Lieferung modernster militärischer Ausrüstung und Raketen zu beschleunigen sowie Lizenzen für die Raketenproduktion bereitzustellen. Der ukrainische Staatschef teilte zudem mit, dass Macron bereit sei, die Kontaktaufnahme zu anderen Partnern zu unterstützen, die über die für Patriot-Systeme benötigten Raketen verfügen.