Maduro führte sein letztes Gespräch mit dieser Delegation

Der venezolanische Präsident Nicolas Maduro hielt kurz vor den von den USA organisierten Angriffen ein wichtiges Treffen mit chinesischen Vertretern ab.

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Es wurde bekannt, dass Präsident Nicolas Maduro in seinem Büro kurz vor den Stunden, in denen die von den USA ausgehenden Angriffe in der Hauptstadt Caracas für Unruhe sorgten, ein umfassendes Gespräch mit einer chinesischen Delegation führte.

Nach Angaben offizieller Stellen in Venezuela wurden bei dem Treffen im Miraflores-Palast, das von Chinas Sondergesandtem Qiu Xiaoqi geleitet wurde, die langjährigen wirtschaftlichen und strategischen Kooperationen zwischen den beiden Ländern erörtert. An dem Gespräch nahmen neben der venezolanischen Vizepräsidentin Delcy Rodriguez und Außenminister Yvan Gil auch der chinesische Botschafter in Caracas, Lan Hu, teil.

Die Behörden teilten mit, dass bei dem Treffen die mehr als 600 Abkommen, die Venezuela und China bisher unterzeichnet haben, überprüft und die laufenden Kooperationsprojekte in den Bereichen Energie, Infrastruktur und Handel bewertet wurden.

Es fiel auf, dass dieses diplomatische Treffen etwa 12 Stunden vor den Explosionsgeräuschen in Caracas und dem Beginn der militärischen Operation durch die USA stattfand. US-Präsident Donald Trump hatte den Beginn einer groß angelegten Militäroperation in ganz Venezuela verkündet und behauptet, dass Maduro und seine Ehefrau gefasst und außer Landes gebracht worden seien.

Die venezolanische Regierung hingegen erklärte, dass die USA hinter den Angriffen steckten, und gab bekannt, dass Präsident Maduro ein Dekret unterzeichnet habe, das im ganzen Land einen „Ausnahmezustand aufgrund externer Einmischung“ ausruft.

Maduros Treffen mit der chinesischen Delegation ging als sein letzter offizieller Kontakt vor dem US-Angriff in die Protokolle ein.