Mandat der Friedensmission auf Zypern verlängert
Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen (UN) hat beschlossen, das Mandat der UN-Friedenstruppe auf Zypern (UNFICYP) um ein weiteres Jahr zu verlängern.
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Die Entscheidung wurde bei der Abstimmung im UN-Sicherheitsrat einstimmig angenommen.
Damit wurde das Mandat der UNFICYP, die seit 1964 auf der Insel stationiert ist, um ein weiteres Jahr verlängert.
In der Resolution wurde die Ernennung der ehemaligen kolumbianischen Außenministerin María Ángela Holguín Cuéllar zur persönlichen Gesandten des UN-Generalsekretärs António Guterres für Zypern begrüßt. Zudem wurden die Parteien dazu aufgerufen, dies als Gelegenheit zu nutzen und konstruktiv zusammenzuarbeiten.
In der Resolution, die die Parteien dazu auffordert, Spannungen in der Pufferzone abzubauen, wurde zudem auf die Bedeutung der Wahrung der Integrität der Pufferzone hingewiesen.
Die UN-Friedenstruppe auf Zypern wurde 1964 durch einen Beschluss des Sicherheitsrates mit einer Stärke von 796 Militär- und 65 Polizeikräften eingerichtet.
Die Insel Zypern ist seit 1974 in einen türkischen Norden und einen griechischen Süden geteilt. Im Jahr 2004 lehnten die griechischen Zyprer einen von den Vereinten Nationen vorgelegten Plan zur Wiedervereinigung der beiden Inselteile ab.