Massaker in Nigeria: Mehr als 100 Tote
Bei Angriffen bewaffneter Gruppen auf Dörfer im nigerianischen Bundesstaat Plateau sind mehr als 100 Menschen ums Leben gekommen.
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Der Bezirksvorsitzende von Bokkos, Monday Kasa, erklärte, dass bewaffnete Personen Angriffe auf Dörfer in den Regionen Bokkos und Barkin-Ladi im Bundesstaat Plateau verübt hätten.
Kasa teilte mit, dass bei den Angriffen mehr als 100 Menschen ihr Leben verloren hätten und Dutzende weitere verletzt worden seien; zudem seien zahlreiche Personen entführt worden. Kasa sagte, dass Sicherheitskräfte in die Region entsandt wurden, um die Entführten zu finden.
Kasa berichtete weiter, dass bei den Angriffen zahlreiche Häuser in Brand gesteckt wurden und die bewaffneten Angreifer zudem Lebensmittelvorräte aus den Dörfern geraubt hätten. Er fügte hinzu, dass die Bergung der Leichen andauere und die Opferzahl noch steigen könnte.
Unterdessen verurteilte der Gouverneur von Plateau, Caleb Mutfwang, die Angriffe und wies die Sicherheitsbehörden an, die Verantwortlichen umgehend zu fassen. Der nigerianische Bundesstaat Plateau ist in letzter Zeit wiederholt Schauplatz von Angriffen bewaffneter Gruppen geworden.