Mehr als 5 Milliarden Dollar Strafe für Google
Laut Dokumenten des US-Bezirksgerichts für den nördlichen Bezirk von Kalifornien wird Google wegen der Nutzung vertraulicher Informationen zu einer Entschädigung von über 5 Milliarden Dollar verpflichtet. Zudem muss Google Daten über den Browserverlauf von Millionen von Nutzern löschen, die im Inkognito-Modus im Internet gesurft haben.
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Laut Dokumenten des US-Bezirksgerichts für den nördlichen Bezirk von Kalifornien hat Google eine Einigung mit drei Anwaltskanzleien erzielt, die 50 Kläger vertreten, deren Informationen trotz der Nutzung des „Inkognito“-Modus beim Surfen im Internet ohne Erlaubnis verwendet wurden.
Im Rahmen der Einigung hat sich Google bereit erklärt, eine Entschädigung von mehr als 5 Milliarden Dollar zu zahlen, da das Unternehmen unbefugt Daten aufgezeichnet hat. Zudem wurde beschlossen, dass Google Daten zum Browserverlauf von Millionen von Nutzern löschen muss.
RECHT AUF PRIVATSPHÄRE
In der Einigung heißt es: „Dies ist ein historischer Schritt, der von großen Technologieunternehmen verlangt, gegenüber den Nutzern ehrlich zu sein, wenn es darum geht, wie sie Nutzerdaten sammeln und verwenden sowie wie sie die gesammelten Daten löschen und korrigieren.“ In dem Dokument wird weiter betont: „Diese Einigung sorgt für echte Rechenschaftspflicht und Transparenz des weltweit größten Datensammlers und markiert einen wichtigen Schritt zur Verbesserung und zum Schutz unseres Rechts auf Privatsphäre im Internet.“
In dem vor etwa vier Jahren eingereichten Klageverfahren wurde Google vorgeworfen, Nutzer darüber getäuscht zu haben, wie das Unternehmen die Aktivitäten all jener nachverfolgt, die die Option für anonymes Surfen nutzen. Das US-Justizministerium hatte bereits zwei separate Kartellklagen gegen Google wegen des Vorwurfs der Monopolbildung eingereicht, eine im Jahr 2020 und eine weitere im Jahr 2023.