Menschen im Iran versammeln sich auf Plätzen, um Raisi zu gedenken
Im Iran versammelten sich Menschen, um des iranischen Präsidenten Ebrahim Raisi und seiner Begleiter zu gedenken, die gestern bei einem Hubschrauberabsturz ums Leben kamen.
İHA
In der iranischen Hauptstadt Teheran versammelten sich Menschen, um des iranischen Präsidenten Ebrahim Raisi und seiner Delegation zu gedenken, die gestern bei einem Hubschrauberabsturz ums Leben kamen. Die Gedenkveranstaltung auf dem Valiasr-Platz in der Hauptstadt begann mit der Rezitation des Korans. Während die anwesenden Iraner ihre Tränen nicht zurückhalten konnten, trugen sie Transparente mit Aufschriften wie „Grüße an Soleimani“ und „Ich bin stolz darauf, für einen Märtyrer gestimmt zu haben“ sowie Fotos von Raisi und dem bei dem Absturz ums Leben gekommenen iranischen Außenminister Hossein Amir-Abdollahian.
5 TAGE NATIONALE TRAUER AUSGERUFEN
Das religiöse Oberhaupt des Iran, Ayatollah Ali Khamenei, drückte in einer Beileidsbotschaft dem iranischen Volk sein Mitgefühl aus und rief eine fünftägige nationale Trauerzeit aus. In seiner Botschaft teilte Khamenei mit, dass gemäß Artikel 131 der Verfassung dem Ersten Vizepräsidenten Mohammad Mokhber für einen Zeitraum von 50 Tagen die Befugnisse des Präsidenten übertragen wurden.
WAS WAR PASSIERT?
Nach einem Treffen mit dem aserbaidschanischen Präsidenten Ilham Aliyev an der aserbaidschanisch-iranischen Grenze vollführte der Hubschrauber, der Raisi und seine Delegation beförderte, auf dem Rückweg eine Notlandung im Dizmar-Wald zwischen den Dörfern Berazin und Erdeshiri in der iranischen Provinz Ost-Aserbaidschan. Bei der Suche nach dem Wrack, die die ganze Nacht andauerte, konnten iranische Behörden am frühen Morgen den Standort lokalisieren, der zuvor von einer türkischen Akıncı-Drohne identifiziert worden war, und das Wrack des Hubschraubers finden. Bei den Such- und Rettungsarbeiten wurden die Leichen von Raisi und den anderen Mitgliedern der Delegation geborgen.