Messerattacke in Paris: Drei Frauen, darunter eine Schwangere, verletzt

Im Pariser Stadtviertel Porte de Clichy hat ein Angreifer mit zwei Messern drei Frauen verletzt. Der Verdächtige wurde von Passanten und einem Polizisten außer Dienst überwältigt.

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Bei einer Messerattacke in der französischen Hauptstadt Paris wurden drei Frauen verletzt, darunter eine Schwangere. Der Vorfall ereignete sich im Norden von Paris im Viertel Porte de Clichy, in der Nähe des Pariser Justizpalastes.

Auf Aufnahmen von Augenzeugen war zu sehen, wie der Angreifer mit langen dunklen Haaren und in einem cremefarbenen Trainingsanzug mit zwei Fleischmessern in den Händen auf dem Gehweg entlanglief. Die Kameras hielten auch den Moment fest, in dem eine Person in der Nähe lautstark Passanten vor dem Angreifer warnte.


Berichten zufolge sind die verletzten Frauen 19, 24 und 36 Jahre alt. Der Angreifer wurde durch das Eingreifen eines Polizisten außer Dienst zu Boden gebracht und später von der Polizei festgenommen.

Der französische Innenminister Laurent Nunez erklärte, dass zwei der Verletzten in einem ernsten Zustand seien, jedoch keine Lebensgefahr bestehe. Nunez bezeichnete das Eingreifen des Polizisten außer Dienst, der den Angreifer stoppte, als „mutige Tat“.

MOTIV DES ANGRIFFS WIRD UNTERSUCHT

In den in sozialen Medien geteilten Aufnahmen ist zu hören, wie der Angreifer am Boden liegend sagt: „Gott hat mir das befohlen.“ Innenminister Nunez teilte mit, dass das Motiv des Angriffs noch nicht geklärt sei, die Identität des Verdächtigen noch nicht bestätigt werden konnte und seine Aussagen während der Festnahme „inkohärent“ gewesen seien.

Es wurde zudem berichtet, dass die französische nationale Anti-Terror-Staatsanwaltschaft prüft, ob eine Terrorermittlung zu dem Vorfall eingeleitet wird.