Mexikanische Bürgermeisterkandidatin Gaytan bei Attentat getötet

Gisela Gaytan, Bürgermeisterkandidatin in der Stadt Celaya im mexikanischen Bundesstaat Guanajuato, ist bei einem Attentat ums Leben gekommen.

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Berichten lokaler Medien zufolge wurde Gaytan, die Bürgermeisterkandidatin der Stadt Celaya, während ihres Wahlkampfs Opfer eines bewaffneten Angriffs.

Bei dem Angriff kam Gisela Gaytan ums Leben, drei weitere Personen wurden verletzt.

Die Behörden stuften den Tod von Gaytan, die für die Regierungspartei Nationale Regenerationsbewegung (MORENA) kandidierte, als Attentat ein.

Der mexikanische Präsident Andres Manuel Lopez Obrador verurteilte den Angriff auf Gaytan in einer Stellungnahme.

Obrador erklärte, derartige Angriffe seien zutiefst bedauerlich und betonte, dass diese Politiker für die Verteidigung der Demokratie kämpften.

22 POLITIKER WÄHREND DES WAHLZEITRAUMS 2023-2024 GETÖTET

Gaytans Tod hat die zunehmende Gewalt gegen Politiker in Mexiko im Vorfeld der für den 2. Juni geplanten Parlamentswahlen erneut in den Fokus gerückt.

In Mexiko, wo in jedem Wahlzeitraum ein Anstieg der Gewalt gegen Politiker zu beobachten ist, wurden im Wahlzeitraum 2023-2024 bisher 22 Politiker getötet.

Guanajuato, wo im ersten Quartal 2024 insgesamt 401 Morde verübt wurden, ist der Bundesstaat mit der höchsten Gewaltkriminalität in Mexiko.

Kriminelle Banden im Land bedrohen während der Wahlperioden Kandidaten und setzen Gewalt als Mittel ein, um Politiker zur Zusammenarbeit zu zwingen.

Mehr als 100 Millionen Wahlberechtigte in Mexiko werden am 2. Juni ihre Stimme abgeben, um den neuen Präsidenten und die Abgeordneten des Landes zu bestimmen.