Mexikanischer Kartellführer festgenommen... Land wird zum Schlachtfeld
Nach der Festnahme von Audias Flores Silva, bekannt unter dem Spitznamen "El Jardinero" und einer der führenden Köpfe des Jalisco-Kartells, sind die Straßen Mexikos erneut in Aufruhr geraten; in zahlreichen Städten kam es zu massiven Gewaltausbrüchen.
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Audias Flores Silva, der als Verbindungsperson zu einem der gefährlichsten Verbrechersyndikate Mexikos, dem Jalisco-Kartell (CJNG), gilt und auf dessen Ergreifung die USA ein Kopfgeld von 5 Millionen Dollar ausgesetzt hatten, wurde bei einer großangelegten Operation im westmexikanischen Bundesstaat Nayarit festgenommen. Der mexikanische Minister für Sicherheit und Bürgerschutz, Omar Garcia Harfuch, gab die erfolgreiche Durchführung der Operation unter der Koordination des Sekretariats der Marine und unter Beteiligung von Spezialeinheiten über soziale Medien bekannt.
Es wurde mitgeteilt, dass der festgenommene Anführer im Land bereits intensiv gesucht wurde und zudem aufgrund von Drogendelikten in den USA zur Fahndung ausgeschrieben war. Agenturmeldungen zufolge verfügte Flores Silva zu seinem Schutz über eine Eskorte von etwa 60 Leibwächtern und einen Konvoi aus 30 Fahrzeugen, doch die Operation konnte ohne bewaffnete Auseinandersetzungen abgeschlossen werden. Im Rahmen der Vorbereitungen der Sicherheitskräfte waren rund 100 Soldaten, 6 Hubschrauber und 4 Flugzeuge im Einsatz.
SPANNUNGEN IM GANZEN LAND NACH DER FESTNAHME
Nach der Festnahme des Kartellführers führten Mitglieder der Organisation in vielen Städten Mexikos koordinierte Aktionen durch. In den Städten Tecuala, Acaponeta und Ahuacatlán im Bundesstaat Nayarit wurden Fahrzeuge, Geschäfte und Lagerhäuser in Brand gesteckt; Straßen wurden mit Barrikaden blockiert. Öffentliche Einrichtungen riefen die Bürger dazu auf, das Haus nur in dringenden Fällen zu verlassen.
Während Sicherheitsbehörden nach der Operation zur Ruhe aufriefen, besteht die Sorge, dass die Unruhen auf weitere Städte übergreifen könnten.
FÜHRUNGSKAMPF SCHÜRT GEWALT
Das Jalisco-Kartell ist eine der einflussreichsten Strukturen innerhalb der organisierten Kriminalität in Mexiko der letzten Jahre. In den vergangenen Monaten war Nemesio Oseguera Cervantes, bekannt als "El Mencho", einer der Gründer und die Nummer eins der Organisation, bei einem Zusammenstoß mit Sicherheitskräften getötet worden. Die Ausschaltung von El Mencho hat den Machtkampf innerhalb des Kartells verschärft und gleichzeitig die Gewalt im Land befeuert.
In diesem Zeitraum wurden, insbesondere in Jalisco, in zahlreichen Städten Straßen gesperrt, öffentliche Verkehrsmittel eingestellt und die Straßen in Brand gesteckt. Nach den Ereignissen infolge des Todes von El Mencho kamen offiziellen Quellen zufolge 55 Menschen ums Leben, darunter 25 Sicherheitskräfte.
Experten weisen häufig darauf hin, dass Operationen gegen organisierte kriminelle Strukturen in Mexiko, insbesondere nach der Festnahme oder Tötung von Anführern, kritische Folgen für die öffentliche Sicherheit haben können.