Mexiko will von Trump abgeschobene Migranten nur unter „Bedingungen“ aufnehmen: Kein Status als „sicherer Drittstaat“

Mexiko hat Bedingungen für die Aufnahme von Migranten gestellt, die aus den USA abgeschoben werden sollen. Demnach wird es den USA nicht gestattet sein, „Staatsbürger anderer Länder“ nach Mexiko abzuschieben.

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Mexiko hat erklärt, dass es Bedingungen für die Aufnahme von Migranten hat, die aus den USA abgeschoben werden sollen. Die mexikanische Präsidentin Claudia Sheinbaum betonte, dass man kein „sicherer Drittstaat“ sein werde und stellte klar, dass man „nur die Rückführung von Mexikanern akzeptieren werde“.

Sheinbaum äußerte sich während ihrer täglichen Pressekonferenz im Nationalpalast zur Situation der Tausenden irregulären Migranten, deren Abschiebung aus den USA erwartet wird.

Sheinbaum betonte, dass man in Bezug auf die von den USA abgeschobenen Migranten kein „sicherer Drittstaat“ sein wolle, und erklärte:

„Wir stehen in ständigem Austausch bezüglich der Möglichkeit, dass Staatsbürger anderer Länder nach Mexiko geschickt werden könnten. Als Mexikaner lassen wir niemanden, der an der Grenze in einer schwierigen Lage ist, allein, und das ist für uns ohnehin keine neue Situation... Wir verfolgen eine würdevolle, verantwortungsbewusste und dialogorientierte Haltung, um unsere Souveränität zu schützen und die Rechte der Mexikaner zu respektieren.“

Die mexikanische Präsidentin Claudia Sheinbaum

Sheinbaum unterstrich, dass man zwar die eigenen Staatsbürger, die aus den USA abgeschoben werden, aufnehme, jedoch nicht als sicherer Drittstaat für Staatsbürger anderer Länder fungieren wolle.

Lokalen Medienberichten zufolge wurden seit dem Amtsantritt von US-Präsident Donald Trump bisher 4.094 irreguläre mexikanische Migranten abgeschoben.