Migrationskrise verschärft sich: Versuch hunderter Migranten, Ceuta von Marokko aus zu erreichen, an der Grenze gestoppt
Nach Aufrufen in den sozialen Medien machten sich hunderte irreguläre Migranten auf den Weg zur Grenze von Ceuta, wurden jedoch von marokkanischen Sicherheitskräften aufgehalten.
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In Marokko haben sich hunderte irreguläre Migranten in Richtung der Grenzregion begeben, um in einer Massenbewegung in die spanische Exklave Ceuta in Nordafrika zu gelangen. Die Bewegung, die auf Aufrufe in sozialen Medien folgte, wurde durch das Eingreifen marokkanischer Sicherheitskräfte gestoppt.
Während Bereitschaftspolizei und gepanzerte Fahrzeuge in das Gebiet entsandt wurden, intervenierten die Sicherheitskräfte gegen die Gruppen, die versuchten, die Grenze zu überqueren. Es wurde berichtet, dass einige Migranten festgenommen wurden und die Sicherheitskräfte mit Verstärkung die Übergänge blockierten. Zur Luftüberwachung entlang der Grenzlinie wurde zudem ein Hubschrauber eingesetzt.
Der jüngste Versuch soll auf Nachrichten zurückzuführen sein, die sich in den sozialen Medien verbreitet hatten und behaupteten, die Grenze sei am 15. August offen. Ceuta gilt als einer der kritischen Übergangspunkte für irreguläre Migrationsbewegungen, da es eine der Landgrenzen zwischen Afrika und der Europäischen Union darstellt.
Bereits vor etwa zwei Wochen hatte es in der Umgebung von Ceuta eine intensive Migrationsbewegung gegeben. Am 30. Juli wurde berichtet, dass zehntausende Menschen versuchten, die Grenze zu überqueren, um nach Europa zu gelangen, wobei während der Vorfälle zahlreiche Menschen ihr Leben verloren haben sollen.
Es wurde mitgeteilt, dass auch auf spanischer Seite die Sicherheitsvorkehrungen angesichts der Möglichkeit einer neuen Migrationswelle verstärkt wurden. Spanische Sicherheitskräfte hätten Soldaten und gepanzerte Fahrzeuge in die Region entsandt; zudem seien bereits zuvor schwimmende Barrieren im Meer errichtet worden.
Sicherheitsgewerkschaften in Spanien hatten vor weiteren Versuchen an der Grenze von Ceuta gewarnt und argumentiert, dass die bestehende Sicherheitsinfrastruktur dem Ansturm möglicherweise nicht gewachsen sei. Zwischen Marokko und Spanien war es 2021 zu einer diplomatischen Krise gekommen, nachdem etwa 8.000 Menschen nach Ceuta gelangt waren.