Mindestens 18.000 Menschen in England in den letzten zwei Jahren an Grippe gestorben: Schützt eine Impfung vor der Krankheit?
In den „Grippesaisons“ 2022-2023 und 2023-2024 sind mindestens 18.000 Briten an den Folgen einer Erkrankung verstorben. Die britische Gesundheitsbehörde UKHSA wies in einer Stellungnahme auf die Bedeutung der Impfung hin.
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Die als „Grippesaisons“ bekannten Zeiträume haben England in den letzten zwei Jahren teuer zu stehen kommen. Mehr als 18.000 britische Staatsbürger verloren während dieser „Grippesaisons“ ihr Leben.
Laut einer Erklärung der UKHSA erlebte das Land zwischen Oktober 2023 und Mai 2024 eine „milde Grippesaison“.
Dennoch starben in den Zeiträumen von Oktober 2022 bis Mai 2023 sowie von Oktober 2023 bis Mai 2024 mindestens 18.000 Menschen an Grippe und damit verbundenen Ursachen.
Obwohl während der Covid-19-Pandemie sowie durch die darauffolgenden Beschränkungen und Verhaltensänderungen der Menschen ein Rückgang verzeichnet wurde, sind die Grippefälle in den letzten zwei Jahren gestiegen, während die Zahl derer, die sich gegen Grippe impfen ließen, zurückging.
Insbesondere bei älteren Menschen mit chronischen Gesundheitsproblemen sowie bei Kindern im Alter von 2 bis 3 Jahren sank die Impfquote auf 4 von 10 Personen, bei Schwangeren auf 1 von 3 Frauen; die Hospitalisierungsrate bei Geimpften hingegen nahm ab.
Im Jahr 2023 kam es in England zu einem „Engpass“ bei Husten- und Erkältungsmedikamenten
HOSPITALISIERUNGSRATE BEI GRIPPEGEIMPFTEN NIEDRIGER
Demnach lag die Hospitalisierungsrate bei Personen über 65 Jahren, die sich im vergangenen Jahr gegen Grippe impfen ließen, bei 30 Prozent, während bei Kindern im Alter von 2 bis 17 Jahren ein Rückgang dieser Rate um 74 Prozent verzeichnet wurde.
In den genannten zwei Zeiträumen starben zudem mehr als 19.500 Menschen an Covid-19.
Die stellvertretende Leiterin der Abteilung für Immunisierung bei der UKHSA, Gayatri Amirthalingam, betonte, dass die Grippe ein Virus sei, das zum Tod führen könne, und wies auf die Bedeutung der Impfung hin.
Amirthalingam wies darauf hin, dass Menschen mit chronischen Erkrankungen sowie Schwangere ein höheres Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf hätten, und erinnerte daran, dass die Hospitalisierungsrate bei Geimpften niedriger sei.