Ministerin erhöht Miete und sorgt für öffentliche Empörung
Die britische Abgeordnete Rushanara Ali, die häufig Mietsteigerungen kritisiert hat, löste große Empörung aus, nachdem sie ihre eigenen Mieter gekündigt und die Miete anschließend verdoppelt hatte.
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Die britische Ministerin für Obdachlosigkeit der Labour Party, Rushanara Ali, steht wegen Entwicklungen rund um ihr Haus in Ost-London in der Kritik. Ali, die sich zuvor gegen hohe Mietsteigerungen ausgesprochen hatte, löste Empörung aus, nachdem sie ihre Mieter aus einer ihrer Immobilien vertrieben und die Miete anschließend drastisch erhöht hatte. Berichten zufolge wurden vier Mieter im vergangenen November per E-Mail darüber informiert, dass ihre Mietverträge nicht verlängert würden. Nachdem sich das Haus nicht verkaufen ließ, wurde es erneut auf den Markt gebracht – diesmal jedoch zu einem deutlich höheren Mietpreis.
Die Mieterin Laura Jackson erklärte, dass das gleiche Vier-Zimmer-Haus kurz nach ihrem Auszug für 4.000 Pfund pro Monat inseriert wurde. Laut Jacksons Aussage lag die Miete für dieses Haus zuvor bei etwa 3.300 Pfund pro Monat. Jackson äußerte ihren Unmut mit den Worten: „Das ist ein schlechter Scherz. Zu versuchen, den Mietern so viel Geld abzuknöpfen, ist schlichtweg Wucher.“
Unterdessen bezeichnete der britische Schatten-Wohnungsbauminister James Cleverly den Vorfall als ein Beispiel für große Heuchelei und forderte, dass Ali ihres Amtes enthoben werden müsse. Auch aus der Öffentlichkeit werden Rücktrittsforderungen gegen Rushanara Ali, die Abgeordnete für den Wahlkreis Bethnal Green und Stepney ist, laut.