Mit dem Goldenen Visum stiegen auch die Immobilienpreise
Das von der italienischen Regierung angebotene Programm für Goldene Visa bringt nicht nur Kapital in die Wirtschaft des Landes, sondern verschärft auch den Wohnungsmangel in den Großstädten.
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Italiens Programm für Goldene Visa, das eine Aufenthaltserlaubnis durch Investitionen ermöglicht, hat in den letzten Jahren zu einem massiven Anstieg des Interesses bei Ausländern geführt. Dank dieses Programms, das 2017 eingeführt wurde und bis 2025 an Bedeutung gewonnen hat, erhalten ausländische Investoren in Italien ein Aufenthaltsrecht ohne die Notwendigkeit eines ständigen Wohnsitzes und können sich zudem frei im Schengen-Raum bewegen.
Im Rahmen des Programms für Goldene Visa können Investoren aus dem Ausland in Italien investieren, ohne dort dauerhaft wohnen zu müssen. Allerdings ist der Wohnungsmangel, insbesondere in touristischen Städten, zu einem beachtlichen Problem geworden. In Städten wie Neapel ist das Angebot an Mietwohnungen rapide geschrumpft, da ausländische Investoren, die Immobilien erwerben, diese häufig als kurzfristige Ferienunterkünfte nutzen.
Lokale Behörden berichten, dass in einigen Stadtvierteln bereits jede dritte Wohnung kurzfristig an Touristen vermietet wird. Mit der steigenden Nachfrage sind die Mieten drastisch gestiegen, was dazu führt, dass viele italienische Familien die finanzielle Belastung nicht mehr tragen können und gezwungen sind, aus ihren angestammten Vierteln wegzuziehen.
Andererseits argumentiert die italienische Regierung, dass das Hauptziel des Programms darin bestehe, neue Investitionen ins Land zu holen und das Wirtschaftswachstum zu beschleunigen. Die Behörden unterstreichen den Beitrag der durch das Goldene Visum getätigten Investitionen zur nationalen Wirtschaft und betonen die Bedeutung der Fortführung des Programms.