Mitsotakis äußert sich zu Gaza und 'gemeinsamen Interessen mit der Türkei'
Der griechische Ministerpräsident Kyriakos Mitsotakis erklärte, dass Europa und die Türkei ein gemeinsames Interesse daran hätten, eine Eskalation der Konflikte in Gaza zu verhindern.
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Bei einer Podiumsdiskussion in der Konrad-Adenauer-Stiftung in Berlin sagte Mitsotakis: "(Gaza) Es liegt in unser aller Interesse, sicherzustellen, dass dieser Konflikt nicht eskaliert.
Ich denke, es liegt in unser aller Interesse sicherzustellen, dass dieser Konflikt nicht über die schreckliche Situation hinausgeht, mit der wir bereits umgehen müssen.
Dasselbe Interesse gilt auch für die Türkei; niemand möchte sehen, dass der Konflikt weiter eskaliert."
In seiner Rede betonte Mitsotakis die Bedeutung eines engeren Dialogs zwischen den europäischen Ländern und der Türkei, um die aktuellen Probleme anzugehen.
"ICH STIMME SEINEN KOMMENTAREN NICHT ZU"
Mitsotakis erklärte, er wolle den AKP-Vorsitzenden und Präsidenten Erdoğan im Dezember in Griechenland empfangen, um bilaterale Beziehungen und regionale Themen zu besprechen, und sagte: "Ich stimme den Kommentaren von Präsident Erdoğan zur Hamas überhaupt nicht zu. Aber das ist kein Grund, Präsident Erdoğan nicht in Griechenland zu empfangen."
Mitsotakis fügte hinzu, dass sie bei seinem Treffen mit Erdoğan auch die Normalisierung der bilateralen Beziehungen, die EU-Türkei-Beziehungen und die Zusammenarbeit zur Verhinderung irregulärer Migration erörtern würden.
Der Vorsitzende der Christlich Demokratischen Union (CDU), Friedrich Merz, der ebenfalls auf demselben Podium sprach, sagte, er teile die Ansichten von Mitsotakis und unterstütze den Dialog mit Erdoğan.
Mit Blick auf den geplanten Besuch von Präsident Erdoğan in Berlin am 17. November sagte Merz: "Es ist der richtige Zeitpunkt, um zu sprechen."