Mitsotakis mit kriegsähnlichen Drohungen gegen die Türkei: 'Wenn nötig, wird unsere Armee eingreifen'

Der griechische Ministerpräsident Kyriakos Mitsotakis hat auf einer von der Zeitung „Vima“ organisierten außenpolitischen Konferenz Erklärungen abgegeben, die die Spannungen in der Region verschärfen dürften.

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Mitsotakis äußerte sich in skandalöser Weise zu den Themen der ausschließlichen Wirtschaftszone und des Festlandsockels.

Der griechische Ministerpräsident Mitsotakis erklärte, dass es in diesen beiden Fragen keine Aussicht auf eine Lösung mit der Türkei gebe, und deutete an, dass die Armee bei Bedarf erneut eingreifen könnte.

Wie aus einem Bericht von Medyaradar hervorgeht, erklärte Mitsotakis in Bezug auf die Streitigkeiten über die ausschließliche Wirtschaftszone und den Festlandsockel, dass er keine Möglichkeit für eine Lösung mit der Türkei sehe, und sagte: "Ich habe Zeiten erlebt, in denen unsere Armee eingreifen musste. Wenn nötig, werden wir das wieder tun, aber ich hoffe, dass es zu einer solchen Situation nicht kommen wird."

“DIE TÜRKEI ERHÖHT IHRE PRÄSENZ IM ÖSTLICHEN MITTELMEER”

Mitsotakis erklärte, er sei sich bewusst, dass sich die Ansichten der Türkei bezüglich des „Blauen Vaterlandes“ (Mavi Vatan) nicht geändert hätten und dass Griechenland in diesem Prozess an seiner Position festhalte. In seiner Rede sagte er: „In den letzten Jahren hat die Türkei ihre Präsenz im östlichen Mittelmeer verstärkt. Für uns ist der einzige Streitpunkt die Frage der Abgrenzung des Festlandsockels und der ausschließlichen Wirtschaftszone (AWZ) in der Ägäis und im östlichen Mittelmeer. Wir müssen unseren Festlandsockel schützen.“

ERKLÄRUNG ZU DEN ENTWICKLUNGEN IN SYRIEN

Mitsotakis äußerte sich auch zu den Entwicklungen in Syrien und bewertete die Lage wie folgt: „Die Veränderungen im Nahen Osten sind von großer Bedeutung. Aufgrund unserer geografischen Nähe, unserer Rolle als Schutzmacht des orthodoxen Elements und unserer Position an vorderster Front in der Flüchtlingskrise haben wir hier eine Rolle zu spielen.“

HATTE ZUVOR DIE TÜRKEI IN DER ZYPERN-FRAGE INS VISIER GENOMMEN

Der griechische Ministerpräsident Kyriakos Mitsotakis hatte bereits vor kurzem eine weitere skandalöse Erklärung abgegeben und gesagt: „Die griechische Obristen-Junta hat vor 50 Jahren das Tor zur nationalen Tragödie auf Zypern geöffnet. Die Invasion und Besatzung dauern seit 50 Jahren an. Die Wunde, die damals geschlagen wurde, blutet seit 50 Jahren. Der Norden Zyperns bleibt ein Gefangener der Besatzung. Wir akzeptieren keine vollendeten Tatsachen. Unser einziges Ziel ist ein vereintes Zypern, ein Einheitsstaat mit zwei Zonen und zwei Gemeinschaften, in dem es keine Besatzungsarmeen (türkisches Militär) und keine veralteten Garantien (die Garantie der Türkei) mehr gibt.“