Mitsotakis sendet Botschaft zu Zypern: 'Wir werden nicht einmal darüber diskutieren' – Was wurde bei seinem Treffen mit Erdoğan besprochen?

Nach seinem Treffen mit Präsident Erdoğan in den USA betonte Mitsotakis, dass man sich nicht in allen Punkten einig sei. Obwohl es bei wichtigen Aspekten der bilateralen Beziehungen Gemeinsamkeiten gibt, konnten Griechenland und die Türkei in Fragen der Souveränitätsrechte und Nordzypern keine gemeinsame Basis finden.

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12PUNTO AUSLANDSREDAKTION

Der griechische Premierminister Kyriakos Mitsotakis bewertete nach seinem Treffen anlässlich der UN-Generalversammlung in den USA die Beziehungen zu Präsident Recep Tayyip Erdoğan. Mitsotakis betonte, dass dieses Treffen nicht bedeute, dass in allen Punkten eine Einigung erzielt worden sei.

Bei dem Treffen, bei dem die bilateralen Beziehungen zwischen Griechenland und der Türkei auf der Tagesordnung standen, wurde hervorgehoben, dass die Zusammenarbeit der beiden Länder in verschiedenen Bereichen vertieft werden müsse.

In einer Erklärung über seinen Facebook-Account teilte Mitsotakis mit, dass ein Konsens darüber erzielt wurde, die Zusammenarbeit insbesondere in der Migrationsfrage zu verstärken.

Zudem kündigte er an, dass der Kooperationsrat auf hoher Ebene zwischen der Türkei und Griechenland im Jahr 2025 erneut zusammentreten werde.

Mit Bezug auf die Türkische Republik Nordzypern erklärte Mitsotakis, dass Griechenland nicht einmal in eine Diskussion über eine Anerkennung eintreten werde und man nicht zulassen werde, dass Souveränitätsrechte infrage gestellt werden.

Der griechische Premierminister Kyriakos Mitsotakis

BETONUNG AUF 'GUTER NACHBARSCHAFT'

Präsident Erdoğan erklärte seinerseits, dass sich die türkisch-griechischen Beziehungen im Rahmen eines Verständnisses guter Nachbarschaft entwickeln könnten und dieser Prozess im Einklang mit der Erklärung von Athen voranschreiten müsse.

Erdoğan wies zudem auf die humanitäre Lage im Gazastreifen hin, betonte die Schwere der israelischen Angriffe in dieser Region und plädierte dafür, dass die internationale Gemeinschaft in diese Situation eingreifen müsse.

Am Ende des Treffens zeigte sich, dass beide Staatschefs darin übereinstimmten, dass bei regionalen Problemen eine stärkere Zusammenarbeit erforderlich sei.