Möglichkeit eines neuen Gipfeltreffens zwischen Putin und Trump bleibt gering
Der stellvertretende russische Außenminister Sergei Rjabkow erklärte, dass die notwendigen Voraussetzungen für ein Treffen der beiden Staatschefs derzeit nicht gegeben seien.
12punto
Der stellvertretende russische Außenminister Sergei Rjabkow äußerte sich in Moskau gegenüber Journalisten zu den Beziehungen zwischen Russland und den USA. Rjabkow betonte, dass beide Länder ihre Kontakte in bestimmten Bereichen aufrechterhalten und dass Sicherheitsfragen weiterhin im Mittelpunkt der Gespräche stünden.
Rjabkow erklärte, man befürworte die Wiederaufnahme von Direktflügen mit den USA, merkte jedoch an, dass bisher keine Schritte in diese Richtung unternommen worden seien.
Darüber hinaus wurde Rjabkow gefragt, ob ein neues Gipfeltreffen zwischen dem russischen Präsidenten Wladimir Putin und dem US-Präsidenten Donald Trump stattfinden werde. Rjabkow äußerte sich dazu wie folgt:
"Jedes Treffen auf höchster Ebene erfordert tiefgreifende Vorbereitungen und die Bearbeitung aller Aspekte. Bislang ist weder die erste noch die zweite Voraussetzung für ein solches Treffen erfüllt. In dieser Phase ist es für uns wichtig, den Rahmen, der im August in Anchorage von den beiden Staatschefs formuliert wurde, mit konkreten Details zu füllen."
In seinen Ausführungen unterstrich Rjabkow, dass ein direkter Gipfel zwischen den Staatschefs in naher Zukunft unwahrscheinlich erscheine, und wies auf die Bedeutung hin, die laufenden Arbeiten mit Details voranzutreiben.