Moody's bewertet die Streichung der Türkei von der grauen Liste

Moody's hat die Streichung der Türkei von der grauen Liste der FATF bewertet. In der Einschätzung wurde darauf hingewiesen, dass diese Entwicklung das Ansehen der Türkei stärken und ausländische Investitionen fördern werde.

AA

Mohamed Daoud, Leiter der Sektorpraxis bei Moody's, erklärte zur Streichung der Türkei von der grauen Liste der Financial Action Task Force (FATF): "Es wird erwartet, dass diese Entwicklung das internationale Ansehen der Türkei verbessert und potenziell ausländische Investitionen sowie die Beziehungen zu europäischen und US-amerikanischen Institutionen stärkt."

In einer Mitteilung zur Streichung der Türkei von der grauen Liste der FATF nahm Moody's Bezug auf die Einschätzungen von Daoud.

Daoud betonte, dass die Streichung der Türkei von der grauen Liste der FATF ein Zeichen für die bedeutenden Fortschritte sei, die die Regierung und verschiedene Wirtschaftssektoren bei der Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung erzielt hätten.

NACH DER VOLLVERSAMMLUNG VON DER GRAUEN LISTE GESTRICHEN

Daoud äußerte: "Es wird erwartet, dass diese Entwicklung das internationale Ansehen der Türkei verbessert und potenziell ausländische Investitionen sowie die Beziehungen zu europäischen und US-amerikanischen Institutionen stärkt."

Unterdessen wurde die Türkei nach der Vollversammlung der FATF, die vom 23. bis 28. Juni unter dem Vorsitz Singapurs stattfand, von der grauen Liste der FATF gestrichen.

Die Vollversammlung gratulierte der Türkei und Jamaika als zwei Ländern, die von der Liste gestrichen wurden, nachdem sie die bei früheren Bewertungen festgestellten Mängel bei der strategischen Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung (AML/CFT) behoben hatten.

Die FATF-Vollversammlung entschied, dass die Türkei und Jamaika nicht mehr dem verstärkten Überwachungsprozess der FATF unterliegen.

An den einwöchigen Treffen der FATF-Vollversammlung nahmen Delegierte von über 200 Regierungen sowie Vertreter von Beobachterorganisationen teil, darunter die Vereinten Nationen, die Weltbank, der Internationale Währungsfonds, INTERPOL und die Egmont-Gruppe der Finanzaufklärungseinheiten.