Mordverdächtiger Tyler Robinson macht keine Aussage zu Charlie Kirk
Der Gouverneur von Utah, Spencer Cox, erklärte, dass der Mordverdächtige Tyler Robinson im Fall der Ermordung von Charlie Kirk nicht mit den Behörden kooperiere, während Personen aus seinem Umfeld dies jedoch täten. Die offizielle Anklage gegen Robinson wird in den kommenden Tagen erhoben.
12punto
Im US-Bundesstaat Utah hat der Gouverneur Spencer Cox den aktuellen Stand im Fall des Mordes an dem republikanischen Aktivisten Charlie Kirk bekannt gegeben.
In einem Interview mit dem Sender ABC News erklärte Gouverneur Cox, dass der 22-jährige Mordverdächtige Robinson nicht mit den Behörden zusammenarbeite. Cox wies darauf hin, dass Robinson es vorziehe, zu schweigen und keine Geständnisse zu den Vorwürfen abzulegen, betonte jedoch, dass Personen aus seinem Umfeld mit den Ermittlern kooperierten.
OFFIZIELLE ANKLAGE GEGEN DEN VERDÄCHTIGEN WIRD ERHOBEN
Gouverneur Cox gab an, dass die offizielle Anklage gegen Robinson am Dienstag erfolgen werde. Er erklärte, dass Personen aus dem Umfeld des Verdächtigen, allen voran Robinsons transgeschlechtlicher Mitbewohner, mit den Behörden zusammenarbeiteten. Cox betonte die Bedeutung dieser Kooperation und gab Details zum Verhalten des Verdächtigen preis.
Der republikanische Aktivist und Social-Media-Phänomen Charlie Kirk war am 10. September 2025 bei einer Veranstaltung an der Utah Valley University bei einem bewaffneten Angriff ums Leben gekommen. Kirk war bei jungen Menschen sehr beliebt und hatte die gemeinnützige Organisation „Turning Point USA“ gegründet, um seine konservativen Ansichten zu verbreiten.
Kirk war insbesondere für seine starke Unterstützung des US-Präsidenten Donald Trump und seine pro-israelische Haltung bekannt. Nach Kirks Tod bezeichnete Trump den Aktivisten als eine „große und sogar legendäre“ Persönlichkeit und sagte: „Charlie, wir lieben dich.“
Nach dem Angriff war der Mordverdächtige Tyler Robinson aufgrund eines Hinweises seiner Familie festgenommen worden. Robinson wurde wegen Mordes ersten Grades sowie weiterer Straftaten in zwei Bundesstaaten inhaftiert.