Mpox-Alarm in China: Ein- und Ausreisen werden überwacht

Die chinesischen Zollbehörden haben angekündigt, dass die Ein- und Ausreisen für einen Zeitraum von sechs Monaten überwacht werden. Zudem wurde die obligatorische Desinfektion von mitgeführten Gegenständen angeordnet.

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Nachdem die Weltgesundheitsorganisation (WHO) die Ausbreitung des Mpox-Virus (Affenpocken) als „gesundheitliche Notlage von internationaler Tragweite“ eingestuft hat, sind in China neue Maßnahmen gegen einen möglichen Ausbruch in Kraft getreten.

Die Zollverwaltung teilte mit, dass die Ein- und Ausreisen für die Dauer von sechs Monaten überwacht werden. Personen, die in das Land einreisen, werden sich Gesundheitsuntersuchungen unterziehen müssen, und auch die von Reisenden mitgeführten Gegenstände werden kontrolliert. In der Erklärung wurde zudem darauf hingewiesen, dass Fahrzeuge, Container und Waren, die aus Regionen mit Mpox-Fällen stammen, desinfiziert werden müssen.

Vor wenigen Tagen gab die WHO bekannt, dass der erste Mpox-Fall in Europa in Schweden aufgetreten ist. Hans Kluge, WHO-Regionaldirektor für Europa, bestätigte, dass Schweden den ersten Fall des Mpox-Virus außerhalb des afrikanischen Kontinents gemeldet hat. Kluge erklärte: „Die schwedischen Gesundheitsbehörden haben mitgeteilt, dass die infizierte Person in eine Region in Afrika gereist ist, in der ein Mpox-Ausbruch herrscht.“

Kluge berichtete, dass die infizierte Person entsprechend ihrer Symptome behandelt werde und betonte, dass Maßnahmen der öffentlichen Gesundheit, einschließlich der Isolation des Patienten und der Kontaktverfolgung, eingeleitet wurden. Kluge fügte hinzu: „Die schwedischen Gesundheitsbehörden betonen, dass trotz des geringen Risikos für die breite Öffentlichkeit Vorsicht geboten ist.“

11 FÄLLE IN PAKISTAN GEMELDET

Unterdessen wurde berichtet, dass in Pakistan erstmals in diesem Jahr bei drei Personen das Mpox-Virus nachgewiesen wurde. Der Sprecher des Gesundheitsministeriums, Sajid Shah, erklärte in einer Stellungnahme, dass bei diesen Personen leichte Symptome der Virusinfektion aufgetreten seien, jedoch eine Kontaktverfolgung durchgeführt werde, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern. Shah sagte, dass die Proben zur Bestätigung an die Nationalen Gesundheitsinstitute gesandt wurden.

Seit April 2023 wurden in Pakistan insgesamt 11 Mpox-Fälle gemeldet, von denen einer tödlich verlief.