Nach israelischem Druck aus Werbung entfernt: Adidas äußert sich zu Bella Hadid

Nach den Reaktionen von Israel-Unterstützern hatte Adidas das palästinensischstämmige Model Bella Hadid aus einem Werbespot entfernt. Nun hat sich die bekannte Marke bei Hadid entschuldigt.

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Nachdem Adidas das palästinensischstämmige Model Bella Hadid aufgrund von Reaktionen aus Israel aus einem Werbespot entfernt hatte, hat sich die Marke nun bei dem berühmten Model entschuldigt.

Die weltbekannte deutsche Sportbekleidungsmarke Adidas hatte das palästinensischstämmige Model Bella Hadid für einen Werbespot engagiert. Israel-Unterstützer riefen daraufhin zum Boykott von Adidas auf.

In einer Erklärung auf dem offiziellen X-Account der israelischen Botschaft in Deutschland hieß es: "Ratet mal, wer das Gesicht der Kampagne ist? Bella Hadid, ein Model palästinensischer Herkunft, das in der Vergangenheit Antisemitismus verbreitet und zu Gewalt gegen Israelis und Juden aufgerufen hat."

Nach der Boykottentscheidung der Israel-Unterstützer, die zur Entfernung von Bella Hadid aus dem Werbespot führte, entschuldigte sich Adidas bei dem berühmten Model.

In der nach der Kritik veröffentlichten Entschuldigungsbotschaft von Adidas hieß es: "Wir sind uns bewusst, dass Verbindungen zu tragischen historischen Ereignissen hergestellt wurden, auch wenn diese völlig unbeabsichtigt waren. Infolgedessen überarbeiten wir den Rest der Kampagne."

Während berichtet wurde, dass Hadid aufgrund der Rücknahme der Kampagne rechtliche Schritte gegen die Marke in Erwägung zieht, fügte Adidas in einer aktualisierten Nachricht hinzu: "Wir entschuldigen uns zudem bei unseren Partnern Bella Hadid, ASAP Nast, Jules Koundé und anderen für die negativen Auswirkungen auf sie und überarbeiten die Kampagne."