NATO-Generalsekretär erklärt: 'Der einzige Weg, die russische Verteidigung zu durchbrechen, sind Kampfflugzeuge'

In einem Interview mit der deutschen Nachrichtenagentur DPA erklärte Stoltenberg, dass Russland in der ukrainischen Kriegszone eine gut befestigte Verteidigungslinie errichtet habe.

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Der NATO-Generalsekretär sagte: „Die russische Armee hatte Zeit, sich festzusetzen und gut vorbereitete Verteidigungslinien mit Minenfeldern, Gräben und Hindernissen für Panzer zu errichten.

Diese Verteidigungslinien zu überwinden ist schwierig, besonders wenn man keine Luftstreitkräfte hat, die diese Operationen wirklich unterstützen können…“

Jens Stoltenberg erklärte, dass die Lage auf dem Schlachtfeld weiterhin komplex sei und sich die Frontlinie in den letzten Wochen kaum verändert habe. Er rief die Verbündeten dazu auf, in Erwägung zu ziehen, bestehende Vereinbarungen mit Drittländern so zu ändern, dass der Ukraine mehr militärische Ausrüstung bereitgestellt werden kann.

UNTERSTÜTZUNG FÜR DIE UKRAINE

Die französische Zeitung Le Figaro hatte berichtet, dass die erste Gruppe ukrainischer Militärpiloten im Januar 2024 in Frankreich mit der Ausbildung beginnen werde. Nach der ersten Ausbildung werden die ukrainischen Piloten in Flugprogramme mit F-16-Kampfjets einsteigen.

Die USA hatten im August die Lieferung von F-16-Kampfjets aus Dänemark und den Niederlanden an die Ukraine genehmigt. 

Diese beiden Länder bilden zusammen mit den USA auch ukrainische Piloten aus. Norwegen plant zusätzlich die Bereitstellung von Kampfjets. Belgien plant, bis zum Jahr 2025 F-16-Kampfjets in die Ukraine zu schicken.