NATO-Staaten auf dem Weg zur Erhöhung ihrer Verteidigungshaushalte

Unter dem Druck der USA streben die NATO-Staaten an, ihre Verteidigungsausgaben auf 5 Prozent zu erhöhen. US-Außenminister Marco Rubio erklärte, dass diese Entscheidung unter dem Einfluss von Trump getroffen wurde.

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US-Außenminister Marco Rubio gab bekannt, dass die NATO-Staaten anstreben, ihre Verteidigungsausgaben innerhalb der nächsten zehn Jahre auf 5 Prozent ihres Bruttoinlandsprodukts zu erhöhen. Es wird erwartet, dass die Entscheidung vor dem NATO-Gipfel im nächsten Monat offiziell bestätigt wird.

Rubio erklärte, dass diese Entwicklung ein Ergebnis des Drucks von US-Präsident Donald Trump auf die NATO sei. Trump hatte im Wahlkampf 2024 argumentiert, dass die NATO-Mitglieder ihre Verteidigungsausgaben nicht ausreichend erhöhten und dies die USA in eine benachteiligte Position bringe. Zudem hatte er behauptet, dass Länder, die ihre Verteidigungshaushalte nicht aufstocken, anfällig für den Einfluss Russlands werden könnten.

LOB VON RUBIO FÜR TRUMP

In einem Interview mit Sean Hannity auf Fox News betonte Rubio, dass Trumps Haltung beim NATO-Gipfel 2018 einen Wendepunkt markiert habe. Rubio unterstrich, dass seit diesem Tag ein signifikanter Anstieg der Verteidigungsausgaben der NATO-Mitglieder zu verzeichnen sei; viele Länder hätten bereits die 4-Prozent-Marke überschritten und planten, das Ziel von 5 Prozent innerhalb der nächsten zehn Jahre zu erreichen.

Sechs Wochen vor dem NATO-Gipfel erklärte Rubio, dass die große Mehrheit der Mitglieder das 2-Prozent-Ziel bereits übertroffen habe, und bezeichnete diese Entwicklungen als einen positiven Schritt für die Zukunft des Bündnisses.