NATO wird Ukraine weiterhin bedarfsgerecht unterstützen

Der stellvertretende NATO-Generalsekretär Mircea Geoana erklärte, dass die NATO die Ukraine weiterhin bei der Deckung ihres Bedarfs unterstützen werde.

AA

Geoana, der mit einer Delegation der ständigen Vertreter der NATO-Mitgliedstaaten Bulgarien besuchte, beobachtete gemeinsam mit Ministerpräsident Nikolay Denkov auf dem Stützpunkt der Landstreitkräfte in Novo Selo das unter NATO-Schirmherrschaft durchgeführte Manöver „Iron Strike-2023“.

In einer Erklärung gegenüber der Presse sagte Geoana: „Die gefährlichen Aktionen Russlands stellen eine ernsthafte Bedrohung für die Sicherheit der Schwarzmeerregion dar.“ Er fügte hinzu:

„Die NATO und ihre Verbündeten haben ihre Überwachungs- und Aufklärungsbemühungen im Schwarzen Meer durch den Einsatz von Seefernaufklärern, AWACS-Flugzeugen und unbemannten Luftfahrzeugen verstärkt. Ich bin sehr erfreut darüber, dass Bulgarien gemeinsam mit der Türkei und Rumänien bei der Suche nach treibenden Minen im Schwarzen Meer kooperiert.“

Geoana äußerte, dass Russland versuchen werde, die winterlichen Bedingungen im Krieg gegen die Ukraine als „Vorteil“ zu nutzen, und sagte: „Der Winter steht vor der Tür. Wir müssen den Ukrainern weiterhin das geben, was sie benötigen, um auf dem Schlachtfeld stark zu bleiben und ihnen eine stärkere Position am Verhandlungstisch zu verschaffen.“

Geoana begrüßte zudem die Entschlossenheit Bulgariens, in den kommenden Jahren mindestens zwei Prozent seines Bruttoinlandsprodukts für Verteidigungsausgaben bereitzustellen, und erklärte: „Dies wird sich in mehr Kampfflugzeugen, Patrouillenbooten und Schützenpanzern niederschlagen. Dies wird die Sicherheit Bulgariens erhöhen und die NATO stärken.“