Netanjahu besuchte die libanesische Grenze
Der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu besuchte die libanesische Grenze und beobachtete ein Militärmanöver.
İHA
Während die Spannungen zwischen Israel und der Hisbollah anhalten, besuchte der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu die libanesische Grenze.
Während seines Besuchs beobachtete Netanjahu ein Manöver der 55. Reserve-Fallschirmjägerbrigade.
Netanjahu behauptete, dass Israel im Falle eines Krieges mit der Hisbollah auch an dieser Front siegreich hervorgehen werde.
GEGENSEITIGE ANGRIFFE AN DER GRENZE ZWISCHEN ISRAEL UND DER HISBOLLAH DAUERN AN
Die Hisbollah gab bekannt, dass sie vom Süden des Libanon aus einen Angriff auf ein militärisches Ziel in der israelischen Grenzortschaft Metulla verübt habe.
In der Erklärung der Hisbollah wurde festgehalten, dass Gebäude in Metulla, die von israelischen Soldaten genutzt werden, direkt getroffen wurden, in den betroffenen Gebieten Brände ausbrachen und die darin befindlichen Soldaten getötet oder verletzt wurden.
Andererseits berichtete der israelische Staatssender KAN, dass vier Panzerabwehrraketen aus dem Libanon auf die israelische Grenzortschaft Metulla abgefeuert wurden. Bei dem Angriff sei Sachschaden an Häusern entstanden, jedoch habe es keine Todesopfer gegeben.
Die israelische Armee teilte in einer Erklärung mit, dass im Süden des Libanon in den Gebieten Schuba, Ayta asch-Scha'b und al-Khiyam eine Struktur, ein Beobachtungsposten und ein militärisches Gebäude der Hisbollah getroffen wurden.
In der Erklärung wurde zudem mitgeteilt, dass die Gebiete Scheba, Kafr Schuba, Kafr Hammam und al-Matmura mit Artilleriefeuer angegriffen wurden.
Die libanesische Nachrichtenagentur NNA meldete hingegen, dass die Außenbezirke der Städte Zabkin und Yater sowie die umliegenden Täler einem sporadischen Artilleriebeschuss durch Israel ausgesetzt waren.
In dem Bericht wurde zudem angegeben, dass israelische Kampfflugzeuge die Ortschaften al-Khiyam-Bab as-Sanayya und Ayta asch-Scha'b mit Boden-Luft-Raketen angriffen und die Stadt al-Wazzani ebenfalls mit Artillerie beschossen wurde.