Netanjahu billigt Einschränkungen für Al-Aqsa-Moschee im Ramadan
Berichten zufolge hat sich der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu dafür ausgesprochen, den Zugang von Palästinensern zur Al-Aqsa-Moschee während des Ramadan einzuschränken.
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Wie berichtet wurde, hat Netanjahu Einschränkungen für den Zugang von Palästinensern zur Al-Aqsa-Moschee während des Ramadan gebilligt. In dem Bericht heißt es, dass während des Ramadan nur eine begrenzte Anzahl von Palästinensern zur Al-Aqsa-Moschee zugelassen werden soll. Netanjahu äußerte sich zu dem Thema, nachdem der rechtsextreme israelische Minister für nationale Sicherheit, Itamar Ben-Gvir, dazu aufgerufen hatte, Palästinensern den Zugang zur Al-Aqsa-Moschee während des Ramadan vollständig zu untersagen.
In einem Bericht des israelischen Fernsehsenders Kanal 13 wurde erklärt, dass Netanjahu die Einschränkungen trotz der Warnungen des Inlandsgeheimdienstes Schin Bet (Schabak) vor Zusammenstößen zwischen Palästinensern innerhalb Israels und der Polizei gebilligt habe.
Es wird erwartet, dass die endgültige Entscheidung zu diesem Thema in den kommenden Tagen getroffen wird.
In dem Bericht wurde mitgeteilt, dass während des Ramadan nur eine begrenzte Anzahl von Palästinensern zur Al-Aqsa-Moschee zugelassen werden soll.
"NOCH NICHT GEKLÄRT"
Unterdessen erklärte Benny Gantz, Mitglied des israelischen Kriegskabinetts, auf seinem X-Social-Media-Account: "Es wird Einschränkungen bezüglich der Al-Aqsa-Moschee im Ramadan geben, aber was genau diese sein werden, ist noch nicht geklärt."
Der rechtsextreme israelische Minister für nationale Sicherheit, Itamar Ben-Gvir, hatte zuvor auf seinem X-Social-Media-Account dazu aufgerufen, Palästinensern den Zugang zur Al-Aqsa-Moschee während des Ramadan zu verbieten.
Berichten der israelischen Presse zufolge hatte der Schin Bet die Politiker in den vergangenen Tagen davor gewarnt, dass eine Einschränkung des Zugangs von Palästinensern aus israelischem Staatsgebiet (die 1948 besetzten Gebiete) und Jerusalem zur Al-Aqsa-Moschee zu erheblichen Sicherheitsproblemen führen würde.
Die israelische Polizei schränkt seit dem 7. Oktober den Zugang zur Al-Aqsa-Moschee ein, insbesondere an Freitagen.