Netanjahu-Botschaft zur Normalisierung mit Saudi-Arabien: „Das wäre ein historischer Sprung nach vorn“
Der israelische Ministerpräsident Netanjahu argumentierte, dass ein Beitritt Saudi-Arabiens zu den Abraham-Abkommen historisch für den Frieden im Nahen Osten wäre.
12punto
Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu begrüßte die US-Botschaft zur Einbeziehung Saudi-Arabiens in den Normalisierungsprozess mit Israel. In einer im Namen Netanjahus vom israelischen Büro des Ministerpräsidenten veröffentlichten Erklärung wurde betont, dass ein Beitritt der Regierung in Riad zu den Abraham-Abkommen ein kritischer Schritt für die Region wäre.
„DAS WÄRE EIN HISTORISCHER SPRUNG NACH VORN FÜR DEN FRIEDEN“
In der Erklärung hieß es: „Wie Präsident Donald Trump bereits feststellte, wäre ein Beitritt Saudi-Arabiens zu den Abraham-Abkommen ein historischer Sprung nach vorn für den Frieden im Nahen Osten.“
Netanjahus Erklärung erfolgte nach Diskussionen über das zwischen den USA und Saudi-Arabien unterzeichnete Abkommen zur zivilen nuklearen Zusammenarbeit. US-Präsident Donald Trump hatte mitgeteilt, dass der Genehmigungsprozess für das zivile Nuklearabkommen zwischen Washington und Riad an die Bedingung geknüpft sei, dass Saudi-Arabien den Abraham-Abkommen beitritt.
Trump hatte erklärt, dass es im Abkommen zwischen dem US-Energieministerium und Saudi-Arabien „keine Materialanreicherung geben werde“ und dass die Genehmigung von Riads Teilnahme am Normalisierungsprozess mit Israel abhänge.
Zuvor hatten in Israel Behauptungen für Besorgnis gesorgt, wonach das zivile US-saudische Nuklearabkommen möglicherweise nicht an die Bedingung einer Normalisierung mit Tel Aviv geknüpft sein könnte. In Netanjahus Erklärung wurde zudem behauptet, dass der Krieg, den die USA und Israel am 28. Februar gegen den Iran begonnen hätten und der 40 Tage gedauert habe, „die Möglichkeit eröffnet habe, den Kreis des Friedens zu erweitern“.