Netanjahu sprach mit Macron

Der französische Präsident Emmanuel Macron hat mit dem israelischen Premierminister Benjamin Netanjahu telefoniert. Macron erklärte, dass der Angriff des Iran auf Israel das Risiko einer militärischen Eskalation berge, und rief alle Parteien dazu auf, die notwendigen Maßnahmen zur Vermeidung einer solchen zu ergreifen.

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Wie der Élysée-Palast mitteilte, hat der französische Präsident Emmanuel Macron ein Telefonat mit dem israelischen Premierminister Benjamin Netanjahu geführt. 

SOLIDARITÄTSBOTSCHAFT

Während des Gesprächs bezeichnete Macron den Luftangriff des Iran auf Israel vom 13. April als "beispiellos" und übermittelte eine Botschaft der Solidarität mit Israel.

Macron erklärte, dass der "inakzeptable" Angriff des Iran das Risiko einer militärischen Eskalation in der gesamten Region berge, und rief alle Parteien dazu auf, die notwendigen Maßnahmen zur Vermeidung einer solchen zu ergreifen.

Macron betonte, dass Frankreich gemeinsam mit seinen Partnern daran arbeite, eine regionale Eskalation zu verhindern, und unterstrich die Entschlossenheit, Maßnahmen gegen die "destabilisierenden" Handlungen des Iran zu verstärken.

ERNEUTER AUFRUF ZU EINEM WAFFENSTILLSTAND IM GAZASTREIFEN

Andererseits wies Macron auf die humanitäre Lage im Gazastreifen hin und forderte erneut die sofortige und dauerhafte Umsetzung eines Waffenstillstands.

Darüber hinaus bekräftigte Macron seine Ablehnung eines israelischen Angriffs auf die Stadt Rafah, in die mehr als eine Million vertriebene Palästinenser geflüchtet sind, da dies "die ohnehin katastrophale Lage im Gazastreifen weiter verschlimmern und die Spannungen eskalieren lassen würde".

Mit Blick auf die Gewalt durch illegale jüdische Siedler im Westjordanland forderte Macron die israelischen Behörden auf, diesem Treiben ein Ende zu setzen.

Präsident Macron erklärte, dass die zunehmende Gewalt "die Friedensvorstellung auf der Grundlage einer Zwei-Staaten-Lösung" behindere.