Netanjahu: Wir werden uns nicht von der aktuellen Linie im Gazastreifen zurückziehen, bevor die Hamas entwaffnet ist

Der israelische Ministerpräsident Netanjahu erklärte, dass man sich trotz der laufenden Gespräche über die zweite Phase des Waffenstillstands nicht von der aktuellen Linie im Gazastreifen zurückziehen werde.

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Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat die Position Israels bekräftigt, während die diplomatischen Bemühungen für die zweite Phase des Waffenstillstandsprozesses im Gazastreifen andauern. Netanjahu kündigte an, dass sich die israelischen Streitkräfte nicht von ihrer derzeitigen Position im Gazastreifen zurückziehen werden, solange die Hamas nicht vollständig entwaffnet ist.

In einer Videobotschaft auf seinem Social-Media-Konto erklärte Netanjahu: „Wir werden uns nicht von der aktuellen Linie in Gaza zurückziehen, bis die Hamas vollständig entwaffnet ist.“ Netanjahu argumentierte, dass diese Haltung eines der Grundelemente des israelischen Sicherheitsansatzes sei.

PLAN FÜR DIE ZWEITE PHASE

Netanjahu gab an, er glaube, dass US-Präsident Donald Trump und sein Team bei der Entwaffnung der Hamas Ergebnisse erzielen könnten. Er sagte, dass der vom Friedensrat erstellte Fahrplan für die zweite Phase des Waffenstillstands an Israel übermittelt worden sei und man der Regierung in Washington die Einwände gegen diesen Plan mitgeteilt habe.

Trotz des am 10. Oktober 2025 in Kraft getretenen Waffenstillstandsabkommens wird berichtet, dass die israelische Armee ihre Angriffe fortsetzt und ihre militärische Präsenz in weiten Teilen des Gazastreifens aufrechterhält.

Der Hohe Vertreter des Gaza-Friedensrates, Nikolay Mladenov, hatte zuvor bekannt gegeben, dass die Hamas den für die zweite Phase des Waffenstillstands erstellten Fahrplan akzeptiert habe. Auch US-Präsident Trump hatte erklärt, dass eine Einigung mit der Hamas und anderen bewaffneten Gruppen im Gazastreifen über die Niederlegung der Waffen erzielt worden sei.

Die Hamas hingegen hatte betont, dass Israel seine Angriffe einstellen und die Verpflichtungen, die es in der ersten Phase des Waffenstillstands eingegangen ist, vollständig erfüllen müsse, damit die zweite Phase umgesetzt werden könne.