Netanjahus Antwort auf Bidens Drohung! 'Wenn nötig, bleiben wir allein'
Der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu hat indirekt auf die US-Regierung reagiert, die angekündigt hatte, die Waffenlieferungen einzustellen, falls Israel eine großangelegte Bodenoffensive in Rafah durchführt. Er erklärte: „Wenn wir allein bleiben müssen, werden wir allein bleiben. Wie ich bereits sagte: Wenn es sein muss, werden wir mit unseren Fingernägeln kämpfen.“
İHA
Der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu hat in einer Videobotschaft indirekt auf die US-Regierung reagiert, die in der vergangenen Woche eine Waffenlieferung an sein Land gestoppt hatte.
Premierminister Netanjahu betonte, dass Israel heute weitaus stärker sei als im Jahr 1948, als es seine Unabhängigkeit erklärte. Netanjahu sagte: „Wir sind entschlossen und geeint, um unsere Feinde und diejenigen, die uns vernichten wollen, zu besiegen. Wenn wir allein bleiben müssen, werden wir allein bleiben. Wie ich bereits sagte: Wenn es sein muss, werden wir mit unseren Fingernägeln kämpfen.“
„ICH HOFFE, WIR ÜBERWINDEN DIE PROBLEME“
In einem Interview mit einem US-Fernsehsender äußerte Netanjahu zudem die Hoffnung, dass er und Biden ihre Meinungsverschiedenheiten bezüglich des Krieges im Gazastreifen überwinden können. Netanjahu sagte: „Wir hatten oft Übereinstimmungen, aber auch Meinungsverschiedenheiten, und wir haben es geschafft, diese zu überwinden. Ich hoffe, dass wir auch diese überwinden können, aber wir werden tun, was nötig ist, um unser Land zu schützen.“
BIDENS AUSSAGE HATTE FÜR AUFSEHEN GESORGT
US-Präsident Joe Biden hatte in einem Interview mit US-Medien erklärt, dass er die Waffenlieferungen an Israel einstellen werde, falls Israel eine großangelegte Bodenoffensive auf Rafah im südlichen Gazastreifen starte, wo mehr als eine Million Zivilisten Zuflucht gesucht haben. Biden hatte gesagt: „Wenn sie in Rafah einmarschieren – sie sind noch nicht (mit einem umfassenden Angriff) einmarschiert –, wenn sie einmarschieren, habe ich deutlich gemacht, dass ich die Waffen, die in Rafah und anderen Städten eingesetzt werden, nicht liefern werde.“