Neue Behauptung in US-Medien zu Gaza-Verhandlungen

In einem Bericht der US-Nachrichten-Website Axios, der sich auf US-amerikanische und israelische Beamte stützt, wurde mitgeteilt, dass der Schwerpunkt der Verhandlungen in dieser Woche auf dem Gefangenenaustausch lag und im Falle einer Einigung in der ersten Phase 33 Geiseln gegen Hunderte palästinensische Häftlinge ausgetauscht werden sollen.

İHA

Die Verhandlungen über einen Waffenstillstand und einen Gefangenenaustausch im Gazastreifen, die unter der Vermittlung der USA, Ägyptens und Katars geführt werden, dauern an. Es wurde eine neue Behauptung zu den Verhandlungen aufgestellt, bei denen Israel und die Hamas bisher keinen gemeinsamen Nenner finden konnten.

In einem Bericht der US-Nachrichten-Website Axios, der sich auf US-amerikanische und israelische Beamte stützt, wurde mitgeteilt, dass der Schwerpunkt der Verhandlungen in dieser Woche auf dem Gefangenenaustausch lag.

Dem Bericht zufolge sollen im Falle einer Einigung zwischen Israel und der Hamas in der ersten Phase 33 Geiseln – Frauen, Männer über 50 Jahre oder Personen mit schwerwiegenden gesundheitlichen Problemen – gegen Hunderte palästinensische Häftlinge ausgetauscht werden, darunter 150, die wegen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt wurden.

Sollten weniger als 33 Geiseln am Leben sein, wird die Hamas zudem die Leichen der Geiseln übergeben, um die Differenz auszugleichen.

Nach Informationen, die israelische Beamte gegenüber Axios äußerten, diskutierten die Unterhändler die Liste der Häftlinge, deren Freilassung die Hamas im Rahmen des Abkommens fordert.

HAMAS: 'VERHANDLUNGEN STEHEN VOR DEM ZUSAMMENBRUCH'

Ein hochrangiger Hamas-Vertreter erklärte, dass die Verhandlungen zwischen Israel und der Hamas „auf den Zusammenbruch zusteuern“. Der namentlich nicht genannte Beamte sagte, Israel bestehe darauf, seine Präsenz im Philadelphi-Korridor an der Grenze zwischen Ägypten und Gaza aufrechtzuerhalten, und wolle sein Veto gegen die Identität von 65 palästinensischen Häftlingen, die zu lebenslanger Haft verurteilt wurden und als Teil eines Abkommens freigelassen werden sollen, nicht aufgeben. Der Beamte betonte zudem, dass Ägypten, Katar und die USA „enttäuscht“ über die Forderungen Israels seien, und sagte: „Die Verhandlungen steuern auf den Zusammenbruch zu, da Israel die Vorschläge der Vermittler zur Lösung der aktuellen Probleme ablehnt.“