Neue Konfliktwelle im Iran
Mit den Explosionen in den westlichen Regionen des Iran ist die militärische Spannung zwischen den USA und dem Iran erneut entflammt. Die Angriffe, auf die beide Länder reagierten, haben die Hoffnungen auf Frieden in der Region geschmälert.
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Am Dienstagmittag wurden im Westen des Iran, in der Umgebung von Bandar Abbas, Buschehr und Tschogadak, nacheinander Explosionsgeräusche vernommen. Während iranische Medien berichten, dass die Verantwortung für diese Explosionen noch nicht geklärt sei, haben die Entwicklungen die Spannungen im Land verschärft.
Es wurde gemeldet, dass US-Kampfjets den Sadra-Komplex in der Provinz Buschehr, den Luftwaffenstützpunkt Buschehr sowie die Stadt Hormus ins Visier genommen haben. Lokale Behörden gaben bekannt, dass diese Angriffe vor etwa einer Stunde stattfanden und ähnliche Angriffe auch in den Städten Abadan und Bandar-e Mahschahr verübt wurden.
Während iranische Behörden noch keine klaren Informationen zum Hintergrund der Angriffe mitgeteilt haben, wurde berichtet, dass die Sicherheitsvorkehrungen in der Region verstärkt wurden.
GEGENSEITIGE OPERATIONEN
Die iranische Seite wiederum nahm militärische Einrichtungen der USA in Bahrain und Jordanien sowie zwei mit den Vereinigten Arabischen Emiraten verbundene Tanker ins Visier, die die Straße von Hormus passierten. Nach den Explosionsgeräuschen in der Nähe der Hauptstadt Manama in Bahrain beschuldigten offizielle Stellen den Iran, die Sicherheit von Zivilisten zu gefährden, und meldeten, dass ein Teil der Angriffe abgewehrt werden konnte. Jordanien erklärte, dass vier auf das Land gerichtete Raketen erfolgreich in der Luft zerstört wurden.
ERNEUTE UNGEWISSHEIT IN DER STRASSE VON HORMUS
Die zunehmende militärische Aktivität in der Region hat den Schiffsverkehr in der Straße von Hormus sowie die Hoffnungen auf eine in den Vormonaten erzielte Einigung zwischen den Parteien negativ beeinflusst. Bekanntlich hatte der Iran in den letzten vier Monaten die Meerenge faktisch geschlossen, während die USA eine Seeblockade gegen iranische Schiffe verhängt hatten.
Die aktuelle Gewaltspirale hat dazu geführt, dass die diplomatischen Bemühungen zur Normalisierung des Seeverkehrs durch die Straße von Hormus unterbrochen wurden. Das zwischen den Parteien unterzeichnete Abkommen wurde aufgrund der zunehmenden Konflikte ausgesetzt, während die Sorgen um den internationalen Handelsfluss erneut in den Vordergrund gerückt sind.