Neue Namen für das französische Kabinett ernannt
Das am 11. Januar von Premierminister Gabriel Attal vorgestellte französische Kabinett wurde um neue Namen erweitert.
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Wie der Élysée-Palast mitteilte, wurden dem bisher 14-köpfigen Kabinett von Attal 20 weitere Mitglieder hinzugefügt.
NEUES KABINETT BEKANNT GEGEBEN
Während die amtierenden Minister ihre Positionen beibehielten, wurde der Status von Amélie Oudéa-Castéra geändert; sie wird ihr Amt künftig ausschließlich als Ministerin für Sport und die Olympischen Spiele fortführen.
Die Leitung des Bildungs- und Jugendministeriums, das Oudéa-Castéra abgenommen wurde, übernimmt Nicole Belloubet, die zwischen 2017 und 2020 das Justizministerium leitete. Minister für Transformation und öffentlichen Dienst wurde Stanislas Guerini.
Der Abgeordnete Frédéric Valletoux von der Regierungspartei Horizons wurde zum Gesundheitsminister ernannt, während die Abgeordnete Marie Guévenoux von der Renaissance-Partei von Präsident Emmanuel Macron zur Ministerin für Überseegebiete berufen wurde.
Der ebenfalls der Renaissance-Partei angehörende Abgeordnete Guillaume Kasbarian wurde zum Wohnungsbauminister ernannt, während Jean-Noël Barrot das Amt des Ministers für Europa übernahm.
PERSONAL AUS DER VORHERIGEN PERIODE WIEDER IM AMT
Sarah El Haïry, die bereits während Macrons Präsidentschaft im Kabinett tätig war, wurde zur Ministerin für Kindheit, Jugend und Familien ernannt, während Olivia Grégoire als Ministerin für Unternehmen, Tourismus und Verbraucherfragen berufen wurde.
Dem Kabinett traten zudem Roland Lescure als Minister für Industrie und Energie, Thomas Cazenave als Minister für öffentliche Ausgaben, Dominique Faure als Ministerin für ländliche Gebiete, Fadila Khattabi als Ministerin für Senioren und Menschen mit Behinderungen, Franck Riester als Minister für Außenhandel, Frankophonie und im Ausland lebende Franzosen sowie Patrice Vergriete als Verkehrsminister bei.
Agnès Pannier-Runacher wird als Staatsministerin im Landwirtschaftsministerium tätig sein.
Marina Ferrari wird als Staatsministerin für Digitales und Sabrina Agresti-Roubache als Staatsministerin für Stadtentwicklung und Staatsbürgerschaft arbeiten.
Im Kabinett werden Patricia Miralles als Staatsministerin für Veteranen und Hervé Berville als Staatsminister für das Meer und Biodiversität fungieren.
Chrysoula Zacharopoulou wurde zur Staatsministerin für Entwicklung und internationale Partnerschaften ernannt.
Macron wird am 14. Februar um 10.00 Uhr Ortszeit eine Kabinettssitzung unter Teilnahme aller Kabinettsmitglieder abhalten.
Zahlreiche Minister, die das Kabinett von Attal bilden, waren bereits am 11. Januar bekannt gegeben worden.