Neue Sanktionen der USA gegen Personen und Organisationen mit Verbindungen zum Iran
Das US-Finanzministerium hat bekannt gegeben, dass der iranische Bankier und Geschäftsmann Ali Ansari sowie weitere mit dem Iran verbundene Personen und Organisationen auf die Sanktionsliste gesetzt wurden. Ansari wird beschuldigt, durch die Überführung von aus öffentlichen Mitteln generiertem Vermögen in kommerzielle Anlagen sich selbst und die iranische Führung bereichert zu haben.
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Während die Spannungen zwischen den USA und dem Iran zunehmen, hat das US-Finanzministerium neue Sanktionen gegen Personen und Organisationen mit Verbindungen zum Iran angekündigt, nachdem der Iran seine Angriffe auf die internationale Schifffahrt in der Straße von Hormus wieder aufgenommen hat.
In der Erklärung des Ministeriums heißt es, dass sich die Sanktionen gegen den in Dubai, Vereinigte Arabische Emirate (VAE), lebenden iranischen Bankier und Geschäftsmann Ali Ansari sowie gegen weitere Personen und Organisationen richten.
In der Mitteilung wird behauptet, Ansari sei einer der „wichtigsten Finanziers“ des iranischen Religionsführers Mudschtaba Chamene'i. Er soll durch die Überführung von aus öffentlichen Mitteln generiertem Vermögen in umfangreiche Immobilien und kommerzielle Anlagen im Ausland sich selbst, hochrangige Persönlichkeiten der iranischen Führung sowie die Iranische Revolutionsgarde (IRGC) bereichert haben.
Das Office of Foreign Assets Control (OFAC) des US-Finanzministeriums teilte mit, dass auch einige bedeutende iranische Wechselstuben auf die Sanktionsliste gesetzt wurden. Diesen wird vorgeworfen, jährlich Transaktionen in Milliardenhöhe im Namen sanktionierter iranischer Banken abzuwickeln und die illegalen Finanzaktivitäten der iranischen Regierung über ein Netzwerk von Scheinfirmen zu verschleiern.
Das Finanzministerium gab zudem bekannt, dass Ali Ansari bereits zuvor von Großbritannien aufgrund seiner finanziellen Unterstützung für Aktivitäten der IRGC mit Sanktionen belegt wurde.