Neuer Angriff der USA auf den Iran: CENTCOM nennt 'Hormus' als Begründung
Das CENTCOM hat auf Anweisung von Trump den Beginn zusätzlicher Angriffe auf den Iran bekannt gegeben. Iranische Medien berichteten von Explosionsgeräuschen im Süden des Landes.
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Das US-Zentralkommando (CENTCOM) hat auf Anweisung von Präsident Donald Trump den Beginn zusätzlicher Angriffe auf den Iran bekannt gegeben. In der Erklärung wurde argumentiert, dass die Angriffe darauf abzielten, die Kapazität des Iran zu verringern, die Freiheit der Schifffahrt in der Straße von Hormus zu bedrohen.
Die halbamtliche iranische Nachrichtenagentur Fars berichtete hingegen, dass im Süden des Landes Explosionsgeräusche zu hören waren. Dem Bericht zufolge wurden gegen 23.15 Uhr Ortszeit in den Städten Sirik und Bandar Abbas in der Provinz Hormozgan sowie in den Städten Tschabahar und Konarak in der Provinz Sistan und Belutschistan Explosionsgeräusche registriert.
In einer Erklärung über den Social-Media-Kanal des CENTCOM wurde darauf hingewiesen, dass die USA den Iran dafür verantwortlich machen, Handelsschiffe und zivile Besatzungen in internationalen Gewässern ins Visier zu nehmen. Das Kommando erklärte, dass die neuen Angriffe aus diesem Grund eingeleitet wurden.
Es war bereits berichtet worden, dass die USA in der vorangegangenen Nacht Angriffe auf die Südküste des Iran verübt hatten, bei denen 8 iranische Soldaten ums Leben gekommen seien. Mit der jüngsten Entwicklung wird eine weitere Eskalation der Spannungen in der Region befürchtet.
TRUMP HATTE SICH SCHARF GEÄUSSERT
US-Präsident Trump hatte am 8. Juli im Rahmen einer Pressekonferenz auf dem NATO-Gipfel scharfe Botschaften an den Iran gerichtet. Trump erklärte: „Wir werden kein Abkommen schließen, wir werden die Sache beenden“ und betonte, dass der Iran keine Atomwaffen besitzen dürfe.
In seiner Erklärung äußerte sich Trump zudem zu den militärischen Kapazitäten des Iran und sagte: „Sie haben keine Schiffe mehr. Sie haben keine Radare.“ Die Fortsetzung der Angriffe durch die US-Regierung hat die Sorgen hinsichtlich der Sicherheitsrisiken, insbesondere rund um die Straße von Hormus, weiter verschärft.