Neuer Hantavirus-Fall auf der MV Hondius: Einer der nach Madrid gebrachten Passagiere positiv getestet
Einer von 14 spanischen Passagieren, die nach einer Antarktis-Expedition wegen Hantavirus-Verdachts nach Madrid gebracht wurden, wurde positiv auf das Virus getestet. Der Passagier, der keine Symptome zeigt, wurde in eine Hochisolationsstation verlegt.
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Unter den Passagieren, die von der MV Hondius, auf der Hantavirus-Fälle aufgetreten waren, evakuiert und nach Spanien gebracht wurden, wurde bei einer Person ein positives Testergebnis festgestellt.
Wie die spanische Nachrichtenagentur EFE unter Berufung auf Quellen des Gesundheitsministeriums berichtet, wurden die 14 spanischen Passagiere, die von Teneriffa in das Militärkrankenhaus Gomez Ulla in Madrid verlegt wurden, einem PCR-Test unterzogen. Während bei einer Person das Hantavirus nachgewiesen wurde, fielen die Tests der anderen 13 Passagiere negativ aus.
Die Behörden erklärten, dass die positiv getestete Person keinerlei Symptome zeige, sich in einem guten Gesundheitszustand befinde und ein zweiter Test zur Bestätigung des ersten Ergebnisses durchgeführt werde.
IN HOCHISOLATIONSSTATION VERLEGT
Es wurde mitgeteilt, dass die Person, die im Rahmen der Gesundheitsprotokolle von den anderen Passagieren getrennt wurde, in die Einheit für Hochisolierung und Behandlung (UATAN) des Krankenhauses verlegt wurde.
Der stellvertretende Gesundheitsminister Javier Padilla, der gegenüber dem Radiosender Cadena Ser sprach, teilte keine Details zur Identität des Patienten mit, bestätigte jedoch, dass es sich um einen Mann handele.
Padilla erklärte, dass die Gesundheitsteams den Patienten nach der Entnahme der ersten Probe über das Ergebnis informiert hätten und er anschließend unter strengen Sicherheitsvorkehrungen und ohne physischen Kontakt in die Isolationsstation verlegt worden sei.
BEREITS ZUVOR WAREN ZWEI FÄLLE AUFGETRETEN
Padilla betonte, dass den Passagieren in Isolation auch psychologische Unterstützung angeboten werde, und sagte: „Wir werden uns um ihn kümmern und ihn bestmöglich behandeln.“
Die MV Hondius hatte nach einem zweitägigen Aufenthalt im Hafen von Granadilla de Abona auf Teneriffa mit der verbleibenden 27-köpfigen Besatzung sowie einem Arzt und einer Krankenschwester der Weltgesundheitsorganisation an Bord Kurs auf den Hafen von Rotterdam in den Niederlanden genommen.
Unter den Passagieren, die vom Schiff evakuiert und in ihre Heimatländer geschickt wurden, waren zuvor bereits bei einem französischen und einem amerikanischen Passagier Hantavirus-Infektionen festgestellt worden.