Neuer Luftangriff der USA auf den Jemen

Bei vier Luftangriffen der USA auf die jemenitische Hauptstadt Sanaa kam nach offiziellen Angaben ein Mensch ums Leben, fünf weitere wurden verletzt. Die Huthi-Rebellen verurteilten die Angriffe als „brutales Verbrechen“.

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Wie der zum Huthi-Regime im Jemen gehörende Fernsehsender al-Masirah berichtete, führten die USA vier Luftangriffe auf die Region Dschadr im Distrikt Bani al-Harith nördlich der Hauptstadt Sanaa durch.

Der Sprecher des sogenannten Gesundheitsministeriums der Huthis, Anis al-Asbahi, erklärte, dass bei den Angriffen eine Person getötet und fünf weitere verletzt wurden. Al-Asbahi warf den USA vor, „brutale Verbrechen“ gegen jemenitische Zivilisten zu begehen.

SPANNUNGEN ZWISCHEN HUTHIS UND USA ESKALIEREN

Die Huthis hatten Israel am 7. März eine viertägige Frist gesetzt, um die Einfuhr humanitärer Hilfe in den Gazastreifen zu gestatten, und gedroht, andernfalls ihre maritimen Operationen wieder aufzunehmen.

Nach dieser Ankündigung gab US-Präsident Donald Trump am 15. März über die Plattform Truth Social bekannt, dass er das Militär angewiesen habe, einen „großen Angriff“ gegen die Huthi-Kräfte im Jemen zu starten.

Der Anführer der Huthis, Abdul-Malik al-Huthi, kündigte daraufhin Vergeltungsmaßnahmen für die US-Angriffe an und erklärte, dass amerikanische Flugzeuge und Kriegsschiffe ins Visier genommen würden.

OPFERZAHLEN DURCH ANGRIFFE STEIGEN

Die Huthis gaben an, dass bei den Luftangriffen der USA und Großbritanniens auf den Jemen bisher insgesamt 79 Menschen in mehreren Städten, darunter die Hauptstadt Sanaa, ums Leben gekommen seien und 107 Personen verletzt wurden.