Neuer Luftangriff Israels auf den Südlibanon: Konflikte flammen auf

Israel hat mit Luftangriffen auf verschiedene Ziele im Südlibanon die Spannungen in der Region erneut verschärft.

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Die israelische Armee teilte mit, dass sie zeitgleich zu einer als „Präventivschlag“ gegen den Iran bezeichneten Operation auch Luftangriffe im Süden des Libanon durchgeführt habe. In der Erklärung hieß es, die Angriffe hätten insbesondere militärische Infrastrukturen der Hisbollah zum Ziel gehabt. Vonseiten der Hisbollah liegt bislang noch keine Stellungnahme zu dem Vorfall vor.

Nach Informationen der offiziellen libanesischen Nachrichtenagentur NNA führten israelische Kampfflugzeuge in den Morgenstunden Tiefflüge durch und bombardierten mehrere Orte. Der Sprecher der israelischen Armee behauptete, „die durchgeführten Operationen richteten sich gegen militärische Einrichtungen der Hisbollah in bestimmten Gebieten“.

Die heftigen Kämpfe, die im Oktober 2023 begannen, hatten sich im September 2024 zu einem regelrechten regionalen Krieg ausgeweitet, bei dem bis heute mehr als 4.000 Menschen ums Leben kamen und etwa 17.000 Menschen verletzt wurden. Trotz des am 27. November 2024 vereinbarten Waffenstillstands ist zu beobachten, dass Israel seine Operationen in der Region fortsetzt und den Waffenstillstand wiederholt verletzt.

Die israelische Armee hat sich nach wie vor nicht von den fünf Hügeln zurückgezogen, die sie nach dem 8. Oktober 2023 eingenommen hatte, und hält ihre militärische Präsenz in der Region aufrecht. Nach Angaben des libanesischen Gesundheitsministeriums kamen im Zeitraum vom 27. November 2024 bis zum 20. November 2025 bei israelischen Angriffen 331 Zivilisten ums Leben, 945 Menschen wurden verletzt.