Niederländischer Politiker mit Atatürk-Anspielung
Der rechtspopulistische niederländische Politiker Geert Wilders hat sich mit einer Atatürk-Botschaft zum Eklat rund um das Spiel zwischen Fenerbahçe und Galatasaray geäußert.
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Nach dem Atatürk-Eklat in Saudi-Arabien wurde das Supercup-Spiel zwischen Fenerbahçe und Galatasaray abgesagt. Nachdem die saudi-arabischen Behörden den beiden Vereinen untersagt hatten, mit Bannern auf das Spielfeld zu laufen, auf denen Atatürks Zitate „Frieden in der Heimat, Frieden in der Welt“ und „Glücklich ist, wer sich Türke nennt“ standen, entschieden die Verantwortlichen beider Clubs, nicht zum Spiel anzutreten.
Geert Wilders, der Anführer der rassistischen und islamfeindlichen Partei für die Freiheit (PVV), die bei den vorgezogenen Parlamentswahlen in den Niederlanden am 22. November mit großem Vorsprung als stärkste Kraft hervorging, teilte auf seinem Social-Media-Account eine bemerkenswerte Nachricht zu dem Spiel.
Wilders schrieb: „Atatürk - Saudi-Arabien: 10-0“.
ALS WAHLSPIEGER HERVORGEGANGEN
Wilders, der bei den vorgezogenen Wahlen mit 23,5 Prozent der Stimmen 37 Sitze gewann, hatte erklärt, eine rechte Koalition bilden zu wollen. Diese soll die Volkspartei für Freiheit und Demokratie (VVD) unter der Führung von Dilan Yeşilgöz, die mit 24 Sitzen den dritten Platz belegte, die Partei Neuer Sozialer Vertrag (NSC) unter der Führung von Pieter Omtzigt, die mit 20 Sitzen auf dem vierten Platz landete, sowie die Bürgerbewegung BoerBurgerBeweging (BBB) unter der Führung von Caroline van der Plas, die mit 7 Sitzen den sechsten Platz erreichte, umfassen.