Niederlande verhängen 290-Millionen-Euro-Bußgeld gegen Uber wegen unbefugter Übermittlung von Nutzerdaten in die USA
Die niederländischen Behörden haben ein Bußgeld in Höhe von 290 Millionen Euro gegen Uber verhängt, da das Unternehmen nach ihrer Feststellung die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) der EU schwerwiegend verletzt hat.
12punto
Die niederländische Datenschutzbehörde (DPA) hat die Verhängung eines Bußgeldes in Höhe von 290 Millionen Euro gegen den Fahrdienstvermittler Uber bekannt gegeben. Dem Unternehmen wird vorgeworfen, gegen Gesetze der Europäischen Union (EU) verstoßen zu haben, indem es über einen Zeitraum von zwei Jahren personenbezogene Daten von Fahrern auf Server in den USA übertragen hat.
Die niederländischen Behörden erklärten, dass diese Übermittlungen Kontoinformationen, Taxilizenzen, Standortdaten, Fotos, Zahlungsinformationen, Ausweisdokumente sowie in einigen Fällen auch strafrechtliche und medizinische Daten der Fahrer umfassten.
Im Rahmen einer Untersuchung, die nach Beschwerden von mehr als 170 französischen Fahrern eingeleitet wurde, wurde festgestellt, dass Uber die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) der EU „schwerwiegend“ verletzt hat.
Es wird erwartet, dass das Unternehmen gegen das Bußgeld Einspruch einlegen wird.